Mietkautionsdepot
Eine weitere Form der Mietkautionshinterlegung ist die eines Mietkautionsdepots. Dabei lassen sich Fondsanteile an den Vermieter verpfänden, welche somit auch nicht als totes Kapital auf der Bank liegen.
Ein Mietkautionsdepot funktioniert nicht bei allen Banken, allerdings gibt es Anbieter wie zum Beispiel die Deka oder DWS, die problemlos die Verpfändungsformulare für den Mieter bzw. Vermieter bereitstellen. Bei einer Fondsverpfändung sollte man darauf achten, dies bei möglichst sicheren Fonds ohne hohes Risiko (z.B. Rentenfonds) zu tun, da man damit den Vermieter am ehesten überzeugen kann.
Für wen eignet sich das Angebot?
In der Regel für jeden, der bereit ist in Fonds zu investieren und dies als Geldanlage nutzen möchte. Investmentfonds sind in der Regel sicherer als einzelne Aktionanlageformen, da das Risiko gestreut ist. Hat man bereits eine Wohnung und zieht um, so ist häufig eine zweite Mietkaution fällig, obwohl die erste noch nicht ausgezahlt wurde. In so einem Fall kann es sinnvoll sein, auf eine andere Form der Mietkaution umzusteigen.
Lohnt es sich im Vergleich zu anderen Anlageformen?
Investmentfonds haben in der Regel höhere Zinssätze als Sparkonten und können dadurch mehr Gewinn erzielen. So haben Rentenfonds ca. 4 % p.a., Immobilienfonds durschschnittlich 5,5 % p.a. und Aktienfonds ca. 9 % p.a. – Das sind nur Richtwerte, es kommt dabei auf die entsprechenden Fonds an.
Hypothekenanleihen und Immobilienanleihen
Es gibt außerdem Anbieter, welche eine Hypothekenanleihen bzw. Immobilienanleihe als Anlageform empfehlen. Mehr zu der Anlageform als Anleihe finden Sie hier.
Weiterführende Informationen
Mietkautionsdepots sind eine interessante Alternative zum klassischen Sparbuch. Weitere Informationen zum Thema Mietkaution hier und hier.






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