Termingelder

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Termingelder sind Bankeinlagen, die für einen festgelegten Zeitraum zu einem vereinbarten Zinssatz angelegt werden. Sie bieten üblicherweise höhere Zinsen als täglich verfügbare Einlagen, sind dafür aber bis zur Fälligkeit nicht ohne Weiteres verfügbar.

Merkmale

  • Mindestanlagedauer meist ab einem Monat
  • Laufzeiten von wenigen Monaten bis mehreren Jahren
  • Zinsauszahlung erfolgt nach Ende der Laufzeit

Verfügbarkeit

Früher war ein vorzeitiger Zugriff auf Termingelder ausgeschlossen. Viele Banken erlauben heute eine vorzeitige Verfügung — allerdings meist mit Zinsabschlägen. Eine automatische Verlängerung ist auf Wunsch möglich.

Anwendung für Immobilienbesitzer

Immobilieneigentümer und Anleger nutzen Termingelder häufig, um überschüssige Liquidität kurzfristig sicher anzulegen — etwa Rücklagen für Instandhaltung oder Kautionsrückzahlungen.

Risikoprofil

Termingelder zählen aufgrund der gesetzlichen Einlagensicherung in den meisten Fällen zu den sichereren Anlageformen. Eine vorzeitige Kündigung ist meist mit finanziellen Einbußen verbunden.

Abgrenzung zum Mietkautionskonto

Anders als ein klassisches Mietkautionskonto, das jederzeit verfügbar sein muss, sind Termingelder für eine feste Laufzeit gebunden — für die Mietkaution selbst sind sie daher in der Regel nicht geeignet, wohl aber für die allgemeine Immobilienverwaltung.


Verwandte Begriffe