Wohnflächenberechnung

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Die Wohnflächenberechnung ist die gesetzlich geregelte Methode zur Ermittlung der nutzbaren Wohnfläche einer Mietwohnung — maßgeblich ist in Deutschland die Wohnflächenverordnung (WoFlV).

Grundprinzip

Die WoFlV legt fest, welche Flächen voll, anteilig oder gar nicht angerechnet werden.

Praktische Anrechnungsregeln

  • Balkone und Terrassen: in der Regel 25–50 % der tatsächlichen Fläche
  • Keller und Abstellräume: üblicherweise nicht Teil der Wohnfläche

Bezug zur Mietkaution

Die Wohnfläche wirkt sich direkt auf die Miethöhe und damit auch auf die maximale Kautionshöhe aus — diese ist gesetzlich auf drei Nettokaltmieten begrenzt (siehe Kautionshöhe). Eine falsch berechnete Wohnfläche kann daher dazu führen, dass die Kaution zu hoch oder zu niedrig angesetzt wird.

Risiken bei fehlerhafter Angabe

Eine fehlerhafte Flächenangabe im Mietvertrag kann zu einer unzulässig hohen Kaution führen und im Streitfall vor Gericht relevant werden.

Empfehlungen

  • Mieter sollten die angegebene Wohnfläche mit der tatsächlichen Fläche abgleichen.
  • Vermieter sollten die Berechnung transparent dokumentieren, um eine rechtskonforme Kautionsforderung sicherzustellen.

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