Der Begriff Miete bezeichnet einen monatlichen Betrag, welcher für die Überlassung von eines Gegenstands – im Falle von Immobilien von Wohnraum oder Geschäftsräumen vom Mieter an den Vermieter zu bezahlen ist. Dies ist in § 535 Abs. 2 BGB geregelt. Vor dem Einzug in eine Immobilie wird ein bestimmter Mietpreis im Mietvertrag vereinbart. Der Mieter verpflichtet sich mit Unterzeichnung des Mietverrtrages den Mietpreis regelmäßig an den Vermieter zu bezahlen, um die Immobilie nutzen zu können.

Als Vermieter ist es möglich bspw. mit einem Vermieterkonto automatisch Benachrichtigungen zu erhalten, wenn die Miete eingegangen ist, oder aber auch wenn diese einmal nicht überwiesen wurde.

Dem Vermieter ist es vertraglich und gesetzlich geregelt vorbehalten, den Preis der Miete zu erhöhen. Auch wenn die Miete regelmäßig erhöht wird, bedeutet dies nicht, dass ebenfalls die Kautionssumme hierfür angehoben werden muss. Die meisten Mieter und Vermieter ersparen sich diesen Verwaltungsaufwand, insbesondere wenn die Mietkaution bereits einige Jahre auf einem Kautionskonto oder einem Depot hinterlegt wurde.

Die Miete darf innerhalb von 3 Jahren um maximal 20% erhöht werden und eine Erhöhung darf erst wieder nach 15 Monaten erfolgen, wenn zuvor eine Erhöhung stattgefunden hat.

Findet eine Mieterhöhung statt, kann keine automatische Erhöhung der Mietkaution verlangt werden. Umstritten ist es, wenn dies im Mietvertrag festgehalten wurde.

Betrachtet man jedoch die Zeiträume, so ist einer Erhöhung der Mietkaution auch abzuraten, die hinterlegte Kaution sollte innerhalb von 3 Jahren nicht so signifikant vom Wert verloren wie eine Steigerung von 20% der Miete.

Als Mieter kann man jederzeit die Mietkaution umschichten nach Absprache mit dem Vermieter. So ist es bspw. möglich ein schlecht verzinstes Kautionskonto durch eine alternative Art der Mietkaution zu tauschen. Ein Vergleich von aktuellen Konditionen kann sich lohnen.

Möchte ein Mieter eine renditestärkere Mietkaution nutzen, so ist ein Mietkautionsdepot eine Möglichkeit der Inflation vorzubeugen und auch bei Mieterhöhung eine weiterhin adäquate Mietkaution zu nutzen, die dem Mietpreis gerecht wird. Alternativ ist es ebenfalls möglich die Kaution umzuschichten und eine Bankbürgschaft oder Mietaval zu nutzen.

Warum ist die Miete wichtig für die Kaution?

Es gibt unterschiedliche Arten der Miete, zunächst unterscheidet man in „Kaltmiete“ und „Warmmiete“. Hierbei geht es um den Inbegriff von Nebenkosten wie zum Beispiel Wasser, Strom, Müllabfuhr und Heizung. Die Kaution für eine Immobilie orientiert sich anhand der Höhe die Nettomiete oder Kaltmiete. Daher ist die Kaution immer ein Multiple der eigentlichen Miete. Laut Mietrecht hat der Vermieter die Möglichkeit bis zu 3 Nettomieten als Kautionssumme zu verlangen.