Sparkasse vs. ING: Wo gibt es ein Mietkautionskonto?

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Wer „Sparkasse oder ING Mietkautionskonto" vergleicht, landet schnell bei einer einfachen, aber wichtigen Erkenntnis: Nur eine der beiden Banken bietet das Produkt überhaupt an. Dieser Vergleich erklärt, warum — und was ING-Kunden stattdessen tun können.


Sparkasse und ING im direkten Vergleich

MerkmalSparkasseING
Mietkautionskonto im AngebotJa, regional unterschiedlich ausgestaltetNein, kein entsprechendes Produkt
EinrichtungMeist nur in der Filiale, persönlicher Termin
ZinssatzRund 0,001 %, vereinzelt bis 0,01 %
GebührenRegional unterschiedlich, meist 15–25 €
Online-EinrichtungBei den meisten Sparkassen nicht möglich
Alternative ProdukteMietkautionsdepot über die Deka BankKein bankeigenes Alternativprodukt

Warum bietet die Sparkasse ein Mietkautionskonto an?

Sparkassen sind kommunal getragene Institute mit breitem Filialnetz und traditionell starkem Fokus auf klassische Spar- und Girokonto-Produkte für Privatkunden. Das Mietkautionskonto — meist als reguläres Kautionskonto mit Verpfändungserklärung, seltener noch als physisches Sparbuch — gehört bei den meisten Sparkassen weiterhin zum Standardangebot. Die genauen Konditionen (Zinssatz, Gebühren) legt jede Sparkasse eigenständig fest, siehe Sparkasse Mietkautionskonto.

Warum bietet die ING kein Mietkautionskonto an?

Die ING ist eine reine Direktbank mit Fokus auf standardisierte Massenprodukte: Girokonto, Tagesgeld, Wertpapierdepot, Baufinanzierung. Ein Nischenprodukt wie das Mietkautionskonto — das eine individuelle Verpfändung zugunsten eines Dritten (des Vermieters) erfordert — passt nicht ins Geschäftsmodell einer Direktbank ohne Filialnetz und persönliche Beratung. Details dazu: ING Mietkautionskonto: Gibt es das?

Was tun als ING-Kunde?

Wer bei der ING keine passende Lösung findet, hat drei Optionen:

  1. Bank wechseln: Ein Kautionskonto bei einer anderen Bank eröffnen, etwa der Commerzbank oder Volksbank.
  2. Mietkautionsversicherung: Statt Kapital zu binden, einen laufenden Jahresbeitrag zahlen — siehe Mietkautionsbürgschaft im Vergleich.
  3. Digitales Treuhandkonto: Für Vermieter besonders praktisch, da keine eigene Bankverbindung des Mieters nötig ist — siehe Treuhandkonto für die Mietkaution.

Fazit: Sparkasse oder ING?

Die Frage stellt sich in der Praxis nicht wirklich als Wahl — wer ein klassisches, bankgeführtes Kautionskonto möchte, kommt an der ING nicht vorbei zu einer anderen Bank. Die Sparkasse bleibt eine Option, allerdings mit Filialtermin und sehr niedriger Verzinsung. Wer stattdessen Online-Komfort und eine etwas höhere Verzinsung sucht, vergleicht am besten alle Anbieter im Mietkautionsrechner.

Häufige Fragen

Hat die ING jemals ein Mietkautionskonto angeboten?

Nein — weder unter dem früheren Namen ING-DiBa noch als ING gab es zu irgendeinem Zeitpunkt ein Mietkautionskonto im Produktportfolio.

Kann ich ein normales ING-Girokonto als Ersatz nutzen?

Nein. Ein normales Girokonto erfüllt die Anforderungen des § 551 BGB nicht: Es fehlt die Sperrung zugunsten des Vermieters und die vorgeschriebene Trennung vom übrigen Vermögen.

Bietet jede Sparkasse dieselben Konditionen?

Nein — jede Sparkasse ist ein eigenständiges Institut ohne bundesweit einheitliche Preisliste. Zinssatz und Gebühren unterscheiden sich regional teils spürbar.


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