INtex Hausverwaltung: Jahreslizenz ab 199 € mit Buchhaltung und WEG
INtex Hausverwaltung kommt aus Eitorf bei Bonn und ist eines der ältesten Programme im Vergleich — der Anbieter nennt 30 Jahre Softwareentwicklung. Heute läuft es in der Cloud, abgerechnet wird aber nicht im Monatsabo, sondern mit einer Jahreslizenz ohne automatische Verlängerung. Die kleinste Stufe kostet 199 € und deckt bis zu 75 Einheiten ab.

Preise und Lizenzen
| Lizenz | Preis | Anwender | Einheiten | Umfang |
|---|---|---|---|---|
| Standard | 199 €/Jahr | 1 | bis 75 | reine Mietverwaltung |
| XT | 299 €/Jahr | 1 | bis 150 | Miet- und WEG-Verwaltung |
| Premium | 399 €/Jahr | 1 | bis 300 | Miet- und WEG-Verwaltung |
| Team | 899 €/Jahr | 3 | bis 900 | zusätzlich Team-Funktionen |
| Server | 2.499 € einmalig | 3 + 1 Admin | bis 2.000 | Kaufversion für eigenen Server |
Laut Bestellformular verstehen sich alle Preise inklusive Mehrwertsteuer. Einrichtung, Schnittstellen und alle Module sind nach Anbieterangabe enthalten. Pro Nutzer gibt es 1 GB Speicher; für große Dokumentenarchive empfiehlt INtex, externe Cloud-Speicher zu verlinken. Eine Online-Schulung kostet 99 € je 45 Minuten.
Stand der Preise: September 2026 — maßgeblich ist das aktuelle Angebot des Anbieters.
Auf die Einheit gerechnet
Weil der Preis bis 75 Einheiten gleich bleibt, hängt das Urteil fast nur an der Bestandsgröße:
| Bestand | Lizenz | pro Jahr | pro Monat | je Einheit und Monat |
|---|---|---|---|---|
| 1 Wohnung | Standard | 199 € | 16,58 € | 16,58 € |
| 5 Wohnungen | Standard | 199 € | 16,58 € | 3,32 € |
| 20 Wohnungen | Standard | 199 € | 16,58 € | 0,83 € |
| 60 Wohnungen | Standard | 199 € | 16,58 € | 0,28 € |
Für eine oder zwei Wohnungen ist INtex damit eines der teureren Programme; der WISO Vermieter 365 kostet für bis zu fünf Einheiten 34,99 € im Jahr. Ab etwa zehn Einheiten kippt das Bild, und bei mehreren Dutzend Wohnungen gehört INtex zu den günstigsten Lösungen mit Buchhaltung.
Was die Software abdeckt
Mieterabrechnung. Betriebskostenabrechnung nach Wohnfläche, Personenmonaten oder Verbrauch, mit taggenauer Berücksichtigung von Mieterwechseln — auch Verbrauchswerte aus Zwischenablesungen werden zugeordnet.
Zähler und Schlüssel. Haupt- und Zwischenzähler mit Zählernummer, Standort und Eichfrist; Schlüsselverwaltung und Übergabeprotokolle bei Ein- und Auszug, inklusive Zählerständen und Mängeldokumentation. Wie ein belastbares Protokoll aussieht, steht unter Wohnungsübergabeprotokoll.
Buchhaltung. Einfache und doppelte Buchführung, Banking-Anbindung, Mahnwesen und Auswertungen wie Einnahmen-Überschuss-Rechnung, GuV und Journal. Für die Steuererklärung lassen sich Einnahmen und Ausgaben objektweise auswerten — Einzelheiten zur Anlage V unter Mieteinnahmen versteuern.
Organizer. Wiedervorlagen für Kündigungsfristen, Mietanpassungen, Eichfristen und Handwerkertermine, dazu ein Ticketsystem für Aufgaben und Serienbriefe per Post oder E-Mail.
Online-Portal. Mitteilungen, Zählerstände und Dokumente lassen sich mit Mietern und Eigentümern über ein Portal austauschen.
WEG-Verwaltung (ab XT): Hausgeldabrechnung mit Abrechnungsspitze, Wirtschaftspläne, Rücklagen, Vermögensübersicht, Eigentümerversammlungen und Beschluss-Sammlung. Damit ist INtex eine der wenigen Lösungen, die WEG-Selbstverwaltung und Vermietung in einem Programm verbinden — mehr zum Thema unter Digitale WEG-Verwaltung.
Heizkosten: meist über den Messdienst
INtex schreibt auf der Startseite, die Software berücksichtige die Heizkostenverordnung. Konkret beschrieben wird für private Vermieter aber vor allem ein Weg: Die Ergebnisse einer Heizkostenabrechnung von ista, Techem, Brunata und anderen werden als Gesamtsumme oder je Einheit in die Betriebskostenabrechnung übernommen, sodass der Mieter ein einziges Dokument erhält. Das Schwesterprodukt INtex Vermieter beschreibt es genauso.
Für die meisten Häuser mit Messdienst ist das der Normalfall. Wer dagegen ohne Messdienst selbst ablesen und verbrauchsabhängig verteilen will, sollte vor dem Kauf in der kostenlosen Testversion prüfen, ob die Software das für die eigene Anlage abbildet.
Datenschutz und Datenhoheit
Hosting und Entwicklung liegen nach Anbieterangabe ausschließlich in Deutschland, lokale Backups sind jederzeit möglich. Wer die Lizenz nicht verlängert, kann die Daten als Sicherung herunterladen; einen SQL-Dump gibt es auf Anfrage gegen Gebühr. Die KI-Funktionen der Premium-Stufe setzen einen eigenen OpenAI-Zugang voraus — wer sie nutzt, gibt Daten an einen Dienst außerhalb der INtex-Infrastruktur.
INtex Vermieter: das kleinere Schwesterprodukt
Unter vermieter-pc.de bietet INtex ein reines Abrechnungsprogramm an, INtex Vermieter, laut Startseite ab 80 € im Jahr. Es erstellt Betriebskostenabrechnungen für Mietwohnungen, Einliegerwohnungen und kleine Mietshäuser und übernimmt das Ergebnis einer externen Heizkostenabrechnung. Buchhaltung, WEG und Organizer fehlen. Für ein, zwei Wohnungen ist das die naheliegendere Wahl.
Die Mietkaution
INtex führt Kautionen in der Objekt- und Vertragsverwaltung und in der Buchhaltung — das Geld selbst gehört aber nach § 551 Abs. 3 BGB getrennt vom Vermögen des Vermieters auf ein eigenes Konto. Wie das bei mehreren Mietern aussieht, steht unter Kautionssammelkonto.
Für wen sich INtex eignet
Für private Vermieter mit zehn bis 75 Einheiten, die Buchhaltung, Zähler, Fristen und Abrechnung in einem Programm haben wollen und kein Abo mögen. Besonders passend für Eigentümer, die vermieten und zugleich eine WEG selbst verwalten — die XT-Lizenz deckt beides ab.
Weniger passend für Vermieter mit ein oder zwei Wohnungen (dafür ist die Lizenz zu teuer, INtex Vermieter oder vermieter1.de reichen) und für alle, die eine Heizkostenabrechnung ohne Messdienst brauchen und das vorab nicht getestet haben. Weitere Programme mit Jahreslizenz: WISO Vermieter 365 und WISO Hausverwalter 365.
Quelle: Produktseite, Preisübersicht, Seite für private Vermieter, Funktionsübersicht und Bestellformular auf intex-publishing.de sowie die Startseite von vermieter-pc.de, abgerufen am 18. September 2026. Anbieter: INtex Publishing GmbH & Co. KG, Jakobstraße 9, 53783 Eitorf.
Häufige Fragen
Was kostet INtex Hausverwaltung?
Die Cloud-Lizenz kostet 199 € im Jahr für einen Anwender und bis zu 75 Einheiten (reine Mietverwaltung), 299 € für bis zu 150 Einheiten mit WEG-Verwaltung, 399 € für bis zu 300 Einheiten und 899 € für drei Anwender. Die Server-Version zum Kauf kostet einmalig 2.499 €. Laut Shop sind alle Preise inklusive Mehrwertsteuer. Stand: September 2026.
Verlängert sich die INtex-Lizenz automatisch?
Nein. Die Mietlizenz läuft 365 Tage ab Kaufdatum und verlängert sich nach Anbieterangabe nicht automatisch; man entscheidet jedes Jahr neu. Bei Nichtverlängerung lassen sich die Daten lokal als Sicherung herunterladen.
Rechnet INtex die Heizkosten selbst ab?
INtex berücksichtigt nach eigener Angabe die Heizkostenverordnung. Für private Vermieter beschreibt der Anbieter vor allem den Weg, die Ergebnisse eines Messdienstes wie ista, Techem oder Brunata als Gesamtsumme oder je Einheit in die Betriebskostenabrechnung zu übernehmen, sodass der Mieter ein Gesamtdokument erhält. Wer ohne Messdienst verbrauchsabhängig abrechnen will, sollte das in der Testversion prüfen.
Eignet sich INtex für private Vermieter?
Ja, der Anbieter empfiehlt privaten Vermietern die Standard-Lizenz oder XT. Mit 199 € im Jahr ist INtex für wenige Wohnungen allerdings teurer als die meisten Cloud-Angebote für Vermieter; günstig wird es ab etwa zehn Einheiten, weil der Preis bis 75 Einheiten gleich bleibt.
Weiterführende Themen
- Hausverwaltung Software im Vergleich
- Hausverwaltungssoftware-Finder
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