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Hausverwaltung Software: Vergleich für Vermieter

15 Anbieter im VergleichPreis je Einheit4 Anbieter kostenlosZuletzt geprüft: September 2026

Hausverwaltungssoftware verspricht, die wiederkehrende Arbeit am Mietobjekt zu übernehmen: Zahlungseingänge überwachen, Betriebskosten abrechnen, Dokumente ablegen, Steuerunterlagen vorbereiten. Fünfzehn Anbieter haben wir dafür entlang derselben sechs Funktionen verglichen — mit dem Preis, der bei der eigenen Einheitenzahl tatsächlich anfällt, und mit dem, was die Anbieter nicht leisten.

Die Anbieter im Überblick

Die Tabelle vergleicht alle Anbieter entlang derselben sechs Funktionen — jene, die im Verwaltungsalltag tatsächlich den Unterschied machen. Wo ein Anbieter zu einer Funktion nichts veröffentlicht, steht „k. A.” statt einer Vermutung.

AnbieterBetriebPreisBankanbindungNebenkostenAnlage VMieterportalKautionWEGTestphase
SmartmieteCloudkostenlosk. A.k. A.k. A.
ObjegoCloudBasis kostenlos, Module ab 0,95 €/Einheit/MonatZusatzmodulk. A.k. A.k. A.
ImmocloudCloudab 9,99 €/Monat (5 Einheiten, netto)eingeschränkt45 Tage
ImmodioCloudab 5 €/Monat (bis 5 Einheiten)angekündigtExport für Steuerberaterk. A.60 Tage
hellohousingCloudab 4,50 €/Monat (1 Immobilie, bis 9 Einheiten)ab Premiumab Premiumab Professionalk. A.30 Tage
vermieter1.deCloudkostenlos (1 Einheit), ab 79 €/Jahr netto (5 Einheiten)ab JahresaboZusatzmodul14 Tage, dazu 30 Tage Geld-zurück
ViViCloudab 12 €/Monat (5 Einheiten, netto, jährlich)k. A.k. A.7 Tage
Immoscout Vermieten+Cloud9,90 €/Monat inkl. 1 Einheit, je weitere 0,99 €/MonatMieteingangscheckk. A.k. A.k. A.k. A.30 Tage
Immoware24Cloudauf Anfragek. A.k. A.30 Tage auf Anfrage
RentilaCloudkostenlosFinanzberichteNachrichtensystemk. A.k. A.
ImmolertCloudkostenlosk. A.k. A.k. A.k. A.k. A.
WISO Vermieter 365Windows/Web34,99 €/Jahr (bis 5 Einheiten)über finanzblickEÜR und Steuer-Exportk. A.k. A.Browser-Demo
WISO Hausverwalter 365Windows75,99 €/Jahr (bis 10 Einheiten) bzw. 95,99 €/Jahr (bis 25)k. A.k. A.Testversion
INtex HausverwaltungCloud199 €/Jahr (bis 75 Einheiten)Heizkosten v. a. als Übernahme aus Messdienst-AbrechnungEÜRab XT-Lizenzkostenlose Testversion
Mieterverwaltung.orgMac (lokal)199 € einmalig, nettonur CSV- und Outbank-Importk. A.Soll/Ist im Programm, ohne Kontoanbindungk. A.Live-Demo im Browser

✓ = enthalten · – = nicht enthalten · k. A. = der Anbieter macht dazu keine öffentliche Angabe. Preise sind, soweit der Anbieter es ausweist, Nettopreise und beziehen sich auf die jeweils kleinste Staffel; maßgeblich ist der Preis je Einheit. Alle Angaben zuletzt geprüft ab 16. August 2026 — die Prüfkriterien stehen unter Wie wir Hausverwaltungssoftware bewerten.

Welche dieser Anbieter zu Ihrem Bestand passen — und was sie bei Ihrer Einheitenzahl konkret kosten — zeigt der Finder in drei Angaben.

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Brauchen Sie überhaupt eine Software?

Laut einer Immoscout-Umfrage verwalten 63 % der befragten Vermieter ihre Immobilie selbst, 19 % nutzen eine professionelle Hausverwaltung, 18 % lassen sich teilweise unterstützen. Die Frage betrifft also die große Mehrheit.

Bei einer vermieteten Wohnung lässt sich fast alles mit einer Tabelle und einem Ordner erledigen — eine fertige Vorlage dafür steht unter Hausverwaltung mit Excel. Die Betriebskostenabrechnung hat einen einzigen Empfänger, die Zahlungseingänge sieht man im Kontoauszug, und die Anlage V füllt sich aus zwei Zahlenreihen.

Ab der zweiten Einheit kippt das. Kosten müssen je Objekt getrennt werden, die Abrechnung braucht Umlageschlüssel, und beim Mieterwechsel mitten im Abrechnungszeitraum wird die taggenaue Aufteilung zur Fleißarbeit. Das ist der Punkt, an dem eine Software beginnt, sich zu tragen.

Diese Schwelle ist allerdings weniger scharf, seit mehrere Anbieter nichts mehr kosten: Wenn der Einstieg kostenlos ist, muss sich die Software auch bei einer Wohnung gegen nichts rechnen — nur gegen den Einrichtungsaufwand.

Drei Modelle, die sich grundsätzlich unterscheiden

ModellWas es bedeutetAnbieter
Kostenlose CloudVoller Funktionsumfang ohne Preis, Geschäftsmodell offenImmolert, Rentila, vermieter1.de (1 Einheit)
Cloud im AboMonatlicher Preis, meist gestaffelt nach EinheitenImmocloud, Immodio, hellohousing, vermieter1.de, ViVi, Objego, Vermieten+, Immoware24
Lokales ProgrammInstallation auf dem eigenen Rechner, Daten bleiben dortWISO Hausverwalter, WISO Vermieter (auch als Web-App), Mieterverwaltung.org (Mac)

Die Wahl zwischen diesen drei Modellen entscheidet mehr als jede Feinheit im Funktionsumfang. Wer unterwegs Zählerstände erfassen will, braucht die Cloud. Wer seine Daten nicht beim Anbieter liegen haben möchte, das lokale Programm. Und wer die Arbeit ganz abgeben will, braucht überhaupt keine Software, sondern eine professionelle Hausverwaltung.

Ein viertes Modell bleibt hier bewusst außen vor: die Systeme, mit denen professionelle Verwaltungen fremde Bestände betreuen — Impower, Domus, Haufe PowerHaus, casavi, etg24 oder heytalo. Sie rechnen je verwalteter Einheit ab, verlangen Mandantentrennung und doppelte Buchführung und nennen bis auf eine Ausnahme keine Preise. Wer für Dritte verwaltet, findet die Einordnung unter Software für Hausverwaltungen. Zwei dieser Portale haben eigene Seiten: etg24 für WEG-Verwaltungen und hausify, das bis zehn Einheiten kostenlos ist — beide ohne Abrechnung und Buchhaltung.

Die Anbieter im Detail

Immocloud

Seit 2019 am Markt und der rundeste Zuschnitt für private Vermieter mit kleineren Beständen: Die Nebenkostenabrechnung ist in allen Tarifen enthalten, Bankkonten lassen sich nach PSD2 anbinden, Mieter bekommen einen eigenen Zugang. Die Preise sind offen ausgewiesen und gestaffelt — 9,99 € im Monat für fünf Einheiten bis 39,99 € für 50. Getestet wird 45 Tage ohne Zahlungsdaten, die längste Testphase im Vergleich. Ein Detail lohnt Beachtung: Stellplätze und Garagen zählen als eigene Einheiten, die nächste Preisstufe ist also schneller erreicht als die Wohnungszahl vermuten lässt.

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Immocloud: Startseite der Immobilienverwaltung für Vermieter und Hausverwaltungen

Immodio

Der einzige Anbieter, der beim Vermietungsprozess beginnt statt beim bestehenden Mietverhältnis: Besichtigungstermine per Link vergeben, Selbstauskunft und Bonitätsnachweise digital anfordern, Mietvertrag erstellen (9 € einmalig), Übergabeprotokoll am Tablet. Danach folgen Betriebs- und Heizkostenabrechnung, Mieterportal sowie Zähler-, Mängel- und Schlüsselverwaltung. Die Tarife starten bei 5 €/Monat für fünf Einheiten und sind monatlich kündbar — beides Bestwerte im Vergleich. Über den Partner heykaution ist zudem ein kostenloses Kautionskonto eingebunden. Offen bleibt die Bankanbindung: Der Anbieter führt sie unter den geplanten Funktionen.

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Immodio: Software für Vermietung und Verwaltung

hellohousing

Der einzige Anbieter, der nach Immobilien abrechnet statt nach Einheiten: 4,50 €/Monat für ein Objekt mit bis zu neun Mieteinheiten — auf die Einheit gerechnet der günstigste kostenpflichtige Tarif im Vergleich. Der zweite Unterschied ist die Heizkostenabrechnung: Verteilung nach HeizkostenV, Warmwasser getrennt, CO2-Kosten nach dem Zehn-Stufen-Modell, Zählerwerte per App oder Upload und im größten Tarif Funkzähler über ein Gateway samt monatlicher Verbrauchsinformation für Mieter. Die Heizkostenabrechnung können inzwischen mehrere Anbieter; die automatische Übernahme von Funkzählerdaten und die monatliche Verbrauchsinformation bietet im Vergleich nur hellohousing. Der Haken steckt in der Tarifstaffel: Bankanbindung und Anlage-V-Export beginnen erst ab Premium (9,50 €), das Mieterportal erst ab Professional (19,50 €). Und wer fünf einzelne Wohnungen an fünf Adressen vermietet, zahlt hier mehr als überall sonst.

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hellohousing: Software für die digitale Immobilienverwaltung

vermieter1.de

Der einzige Anbieter, der keinen Abozwang kennt: 449 € netto einmalig für unbegrenzt viele Einheiten, inklusive aller künftigen Updates. Wer lieber klein anfängt, verwaltet eine Wohnung dauerhaft kostenlos — und zwar mit Nebenkosten- und Heizkostenabrechnung, was im Free-Segment sonst niemand bietet. Die Jahrestarife liegen bei 79 € netto (bis 5 Einheiten) und 179 € netto (bis 25). Der Funktionsumfang ist mit 21 Modulen der breiteste unter den Vermieterlösungen: Mieterportal mit Selbstablesung, PSD2-Bankanbindung (erstes Konto im Jahresabo inklusive), Anlage-V-Vorbereitung, WEG-Verwaltung als Zusatzmodul, dazu Mieterstromabrechnung nach § 42a EnWG und ein Rücklagenplaner — die beiden letzten gibt es sonst nirgends. Einzuordnen ist die Größe des Anbieters: eine UG mit einem Geschäftsführer.

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WISO Vermieter 365

Der Preisbrecher im Vergleich und der kleine Bruder des WISO Hausverwalters: 34,99 € im Jahr für bis zu fünf Wohneinheiten sind 0,58 € je Einheit und Monat, erweiterbar auf 20 Einheiten. Dafür bekommt man Nebenkosten- und Heizkostenabrechnung mit taggenauer Abgrenzung, Zähler- und Stammdatenverwaltung, einen Mietvertrags-Assistenten und die Mieteingangsprüfung über das Buhl-Banking finanzblick. Anders als der Hausverwalter läuft die Software auch als Web-App im Browser, ist also nicht mehr auf Windows festgelegt. Was fehlt, fehlt bewusst: kein Mieterportal, keine WEG-Verwaltung, keine Kautionsverwaltung.

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WISO Hausverwalter 365

Der Preis-Leistungs-Ausreißer — und der einzige Anbieter, der nicht im Browser läuft. Für 75,99 € im Jahr (bis 10 Einheiten) beziehungsweise 95,99 € (bis 25, ausbaubar auf 400) bekommt man integriertes Online-Banking, Betriebs- und Heizkostenabrechnung, WEG-Verwaltung samt Rücklagen und die Vorbereitung des Formulars V. Im Plus-Tarif sind das rund 0,32 € je Einheit und Monat. Der Preis dafür: Windows 10 oder 11, lokal installiert, keine Mac-Version, keine App.

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WISO Hausverwalter 365: Windows-Programm für Vermieter und Verwalter

INtex Hausverwaltung

Eine Jahreslizenz wie bei den WISO-Programmen, aber in der Cloud und ohne automatische Verlängerung: 199 € im Jahr inklusive Mehrwertsteuer für bis zu 75 Einheiten. Bei fünf Wohnungen ist das teuer, ab etwa zehn Einheiten günstig — bei 60 Wohnungen bleiben rund 0,28 € je Einheit und Monat. Dafür gibt es Buchhaltung einfach oder doppelt mit Banking-Anbindung, Betriebskostenabrechnung, Zähler- und Schlüsselverwaltung, Organizer und ein Online-Portal; ab der XT-Lizenz (299 €) kommt die WEG-Verwaltung hinzu. Heizkosten beschreibt der Anbieter vor allem als Übernahme aus der Abrechnung eines Messdienstes.

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INtex Hausverwaltung: Startseite der Hausverwaltungssoftware

Mieterverwaltung.org

Das Gegenmodell zur Cloud: ein Programm, das per Doppelklick auf dem eigenen Rechner startet, mit den Daten in einer lokalen SQLite-Datei. Der Preis: 199 € netto einmalig, ohne Abo und Kündigungsfrist, ausgelegt auf 1 bis 300 Einheiten. Es deckt Mietzahlungen mit Soll/Ist-Matrix, Nebenkostenabrechnung mit Techem-Einlesen, Mieterhöhungen und die Anlage V ab. Der Zahlungsabgleich läuft über CSV- oder Outbank-Import, nicht über eine Bankschnittstelle; ein Mieterportal und ein Mahnwesen nennt der Anbieter nicht. Erhältlich ist die Software derzeit für den Mac, Windows auf Anfrage. Eine Live-Demo im Browser erlaubt den Test vorab. Betreiber ist ein Einzelunternehmen, das Angebot ist jung (Copyright ab 2025).

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ViVi

Der jüngste Anbieter: Die ViVi GmbH aus Darmstadt entwickelt seit Oktober 2025 eine KI-gestützte Verwaltung für private Vermieter und Investoren. Das Preismodell weicht vom Üblichen ab — jeder Tarif enthält den vollen Funktionsumfang, unterschiedlich sind nur Einheitenzahl, Speicher und KI-Kontingent. Abgedeckt sind Mieten-Tracker mit Bankanbindung, Nebenkosten- und Heizkostenabrechnung, Mieterportal, Belegerfassung per Foto und Kennzahlen zu Cashflow und Leerstand; der Assistent lässt sich per Chat und WhatsApp bedienen. Ab 12 €/Monat bei jährlicher Zahlung, 7 Tage Test ohne Zahlungsdaten.

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ViVi: KI-gestützte Immobilienverwaltung für private Vermieter

Objego

Seit 2020 eine cloudbasierte Verwaltung speziell für private Vermieter, mit verschlüsselter Bankanbindung über finAPI und Vorbereitung der Anlage V. Die Basisversion ist dauerhaft kostenlos — unbegrenzt viele Immobilien, 1 GB Dokumentenspeicher. Wer die Nebenkostenabrechnung braucht, bucht die Module „Verwaltung” (7,95 €/Monat) und „Nebenkosten” (0,95 €/Monat je Einheit) hinzu. Damit ist Objego der Anbieter, dessen Preis am stärksten davon abhängt, was man tatsächlich nutzt.

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Objego: Online-Verwaltung für private Vermieter

ImmoScout24 Vermieten+

Hervorgegangen aus vermietet.de und inzwischen in die ImmoScout24-Umgebung überführt. Der Zuschnitt ist einzigartig im Vergleich, weil die Verwaltung mit der Neuvermietung verzahnt ist: Alle drei Monate ist ein kostenloses Inserat mit unbegrenzten Mieteranfragen enthalten. Abgerechnet wird mit 9,90 €/Monat für die erste und 0,99 € für jede weitere Wohneinheit — bei zehn Einheiten also 18,81 €. Dazu Nebenkostenabrechnung mit Assistent, automatischer Mieteingangscheck und Dokumenten-Upload mit Texterkennung. 30 Tage Test ohne Zahlungsdaten.

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ImmoScout24 Vermieten+: Verwaltung von Einkünften, Ausgaben und Dokumenten

Immoware24

Seit 2008 am Markt und als einziger Anbieter klar auf gewerbliche Verwaltungen zugeschnitten: Miet- und WEG-Verwaltung in einem System, Buchhaltung mit Onlinebanking-Integration und DATEV-Schnittstelle, KI-basierte Belegerkennung, Exposé-Veröffentlichung auf Immobilienportalen. Preise veröffentlicht der Anbieter nicht — kalkuliert wird nach Einheiten, Nutzern und Modulen, bei 12 Monaten Mindestlaufzeit. Für ein paar Wohnungen ist das überdimensioniert.

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Immoware24: All-in-One-Lösung für die Immobilienverwaltung

Immolert

Cloudbasiert, in Deutschland gehostet und derzeit vollständig kostenlos — ohne Funktionsbeschränkung. Abgedeckt sind Immobilien- und Mieterverwaltung, Zählerstände, Betriebskostenabrechnung, Vorlagen und Dokumentenmanagement. Eine Bankanbindung gibt es nicht. Das Wort „derzeit” stammt vom Anbieter selbst und gehört in die Abwägung: Bis vor Kurzem kostete Immolert 59,99 € im Jahr.

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Immolert: kostenlose digitale Lösung für private Vermieter

Rentila

Seit 2008 am Markt, nach eigenen Angaben über 50.000 Vermieter mit knapp 200.000 Immobilien — und kostenlos. Der Funktionsumfang ist dafür ungewöhnlich breit: Banksynchronisation, Nebenkostenabrechnung, Mietverträge, Nachrichtensystem zum Mieter, Reparaturverwaltung und sogar ein Reservierungssystem für Ferienvermietungen. Der Haken ist die europäische Herkunft: Die Mietanpassung rechnet mit den französischen Indizes IRL und ILC, nicht mit dem deutschen Verbraucherpreisindex.

Rentila im Detail →

Rentila: kostenlose Software für die Mietverwaltung

Smartmiete

Kein vollständiges Verwaltungspaket, sondern ein Spezialist: kostenlose Treuhandkonten für die Mietkaution in Kooperation mit der Instabank. Darum herum unterstützt die Plattform beim digitalen Mietvertrag, bei der Mieterhöhung, beim Übergabeprotokoll, bei der Nebenkostenabrechnung und bei der Anlage V. Wer vor allem mehrere Kautionen zentral verwalten will, ist hier richtiger als bei jeder Verwaltungssoftware.

Smartmiete im Detail →

Smartmiete: kostenloses Mietkautionskonto für Vermieter

Nicht mehr im Vergleich: hausverwaltung.cloud

hausverwaltung.cloud war bislang mit einem Preis ab rund 5 € je Einheit und Monat gelistet. Bei der Prüfung im August 2026 war die Website weder über HTTP noch über HTTPS erreichbar — die Domain löst zwar noch auf, ein Verbindungsaufbau kam aber nicht zustande. Solange sich die Konditionen nicht überprüfen lassen, führen wir den Anbieter nicht mehr in der Vergleichstabelle.

Außer Konkurrenz: Domus 1000 und Win-CASA

Beide sind wie der WISO Hausverwalter lokal installierte Windows-Programme mit langer Marktpräsenz. Da ihre Konditionen nicht öffentlich einsehbar sind, führen wir sie nicht in der Vergleichstabelle. Erwähnenswert außerdem: Der Cloud-Dienst myVerwalto wurde 2019 eingestellt — ein Beispiel dafür, dass auch in diesem Markt nicht jeder Anbieter dauerhaft Bestand hat.

Was kostet eine Hausverwaltungssoftware wirklich?

Der Monatsbetrag allein sagt wenig. Aussagekräftig ist der Preis je Einheit — und der verschiebt die Rangfolge deutlich. Gerechnet auf fünf Einheiten:

AnbieterMonatspreisje Einheit
Immolert, Rentila0,00 €0,00 €
WISO Vermieter 3652,92 €0,58 €
hellohousing (Starter, 1 Objekt)4,50 €0,90 €
Immodio (Starter)5,00 €1,00 €
WISO Hausverwalter 365 (Start)6,33 €1,27 €
vermieter1.de (Basic)6,59 €1,32 €
Immocloud (Starter)9,99 €2,00 €
ViVi12,00 €2,40 €
Objego (mit Nebenkosten-Modul)12,70 €2,54 €
ImmoScout24 Vermieten+13,86 €2,77 €
INtex Hausverwaltung (Standard)16,58 €3,32 €

Drei Zeilen dieser Tabelle brauchen eine Fußnote. Der WISO Vermieter ist der günstigste, lässt aber Mieterportal, WEG und Kaution weg. Der hellohousing-Starter gilt nur für ein Objekt und enthält keine Bankanbindung — verteilt sich der Bestand auf mehrere Adressen oder soll der Zahlungsabgleich automatisch laufen, sind es 9,50 €. Und der WISO Hausverwalter ist ein Windows-Programm ohne Browser und ohne App.

Bei 25 Einheiten kippt das Bild zugunsten der Jahres- und Objektpreise: 95,99 € im Jahr sind beim WISO Hausverwalter 0,32 € je Einheit und Monat, hellohousing kommt im Premium-Tarif auf 0,38 €, vermieter1.de im Pro-Tarif auf 0,60 €, während Immocloud dann bei 25,99 € monatlich liegt (1,04 € je Einheit) und Immodio im Premium-Tarif bei 35 € (1,40 €). Wer bereit ist, an einem Windows-Rechner zu arbeiten oder seinen Bestand in wenigen Objekten gebündelt hat, zahlt für dieselbe Aufgabe einen Bruchteil.

Größere Portfolios verlassen den Bereich der Listenpreise: Ab etwa 50 Einheiten kalkulieren die meisten Anbieter nur noch auf Anfrage. Diese Rechnung für die eigene Einheitenzahl übernimmt der Software-Finder.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Sechs Funktionen entscheiden im Alltag, ob sich eine Software trägt:

  1. Bankanbindung — ohne automatischen Abgleich der Mieteingänge verlagert sich die Arbeit in die Handeingabe.
  2. Nebenkostenabrechnung — und vor allem die Frage, ob sie im Grundpreis enthalten ist oder als Modul dazukommt.
  3. Anlage V — ob Einnahmen und Ausgaben so aufbereitet werden, dass sie sich übertragen lassen.
  4. Mieterportal — ab einer Handvoll Einheiten ein spürbarer Unterschied, bei einer Wohnung verzichtbar.
  5. Kautionsverwaltung — genauer: ob überhaupt ein passendes Konto angebunden wird.
  6. WEG-Verwaltung — der härteste Filter, den die meisten Anbieter nicht passieren.

Warum genau diese sechs, woher die Angaben stammen und warum es hier keine Punktzahl und keinen Testsieger gibt, steht unter Wie wir Hausverwaltungssoftware bewerten.

Werkzeuge für die eigene Verwaltung

Nicht jede Aufgabe rechtfertigt ein Abo. Wer ein oder zwei Einheiten verwaltet, kommt mit einzelnen Werkzeugen oft weiter als mit einer Komplettlösung — und wer eine Software nutzt, will deren Ergebnisse gelegentlich gegenrechnen. Die folgenden Rechner und Vorlagen decken die Aufgaben ab, die im Verwaltungsjahr regelmäßig wiederkehren; alle sind kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.

Jahresabrechnung

Steuer und Wirtschaftlichkeit

Mietanpassung

Mieterwechsel

Die Mietkaution gehört nicht in die Software

Ein Punkt fällt grundsätzlich aus dem Softwarevergleich heraus. Die Kaution muss nach § 551 BGB getrennt vom Vermögen des Vermieters angelegt werden — das leistet ein Konto, keine Software. Entsprechend machen die meisten Anbieter dazu gar keine Angaben, und das ist folgerichtig.

Sinnvoll ist nur, dass eine Lösung ein passendes Konto anbindet oder vermittelt. Smartmiete tut das mit einem kostenlosen Treuhandkonto — sonst niemand im Vergleich. Für alle anderen Fälle führt der Weg über ein eigenes Konto:

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Was sich zuletzt am Markt geändert hat

Der Markt bewegt sich schneller, als Vergleichsartikel üblicherweise nachziehen. Bei den Prüfungen im August und September 2026 haben wir fünf Veränderungen festgestellt:

  • Drei neue Anbieter im Vergleich. hellohousing rechnet nach Immobilien statt nach Einheiten ab und bindet als einziger Funkzähler samt monatlicher Verbrauchsinformation ein. vermieter1.de bietet als einziger Cloud-Anbieter einen Einmalkauf statt eines Abos und deckt bis auf die Kaution alle Vergleichskriterien ab. WISO Vermieter 365 unterbietet mit 34,99 € im Jahr alle anderen kostenpflichtigen Tarife.
  • Immolert ist kostenlos geworden. Zuvor rief der Anbieter 59,99 € im Jahr auf.
  • hausverwaltung.cloud antwortet nicht mehr. Die Domain löst zwar noch auf, ein Verbindungsaufbau kam weder über HTTP noch über HTTPS zustande.
  • Hausio steht nicht mehr im Vergleich. mein-hausio.de leitet dauerhaft auf geo.io weiter, die früheren Paketpreise sind dort nicht mehr nachvollziehbar — und ein Full-Service-Dienstleister ist ohnehin keine Software, die sich entlang derselben Funktionen vergleichen ließe.
  • Rentila nennt neue Zahlen: über 50.000 Vermieter und knapp 200.000 Immobilien statt zuvor 30.000 beziehungsweise 100.000.

Preise ziehen wir vierteljährlich nach, den Funktionsumfang halbjährlich. Unter der Vergleichstabelle steht der älteste Prüfstand über alle gelisteten Anbieter — nicht der jüngste.

Häufige Fragen

Ab wie vielen Wohnungen lohnt sich eine Hausverwaltungssoftware?

Bei einer einzelnen Einheit reichen meist eine Tabelle und ein Ordner. Ab der zweiten Einheit wächst der Nutzen deutlich, weil Kosten je Objekt getrennt werden müssen und die Betriebskostenabrechnung Umlageschlüssel braucht. Da inzwischen mehrere Anbieter kostenlos sind, ist die Frage ohnehin weniger dringend als früher.

Gibt es wirklich kostenlose Hausverwaltungssoftware?

Ja, vier Anbieter. Immolert bezeichnet sich als derzeit vollständig kostenlos, Rentila bewirbt sich durchgehend als kostenlos, Objego stellt eine dauerhaft kostenlose Basisversion bereit, bei der nur Nebenkostenabrechnung und Vorlagen Geld kosten, und vermieter1.de verwaltet eine einzelne Wohnung dauerhaft gratis inklusive Heizkostenabrechnung. Wer nicht über den Preis finanziert wird, finanziert sich allerdings über etwas anderes — vor dem Einstieg lohnt die Frage, ob sich die eigenen Daten wieder exportieren lassen.

Was kostet eine Hausverwaltungssoftware?

Die Spanne reicht von kostenlos bis rund 75 € im Monat. Entscheidend ist der Preis je Einheit, nicht der Monatsbetrag: Bei fünf Einheiten liegen die kostenpflichtigen Anbieter zwischen etwa 0,58 € und 2,77 € je Einheit und Monat. Den niedrigsten Wert erreicht WISO Vermieter 365 mit 34,99 € im Jahr, gefolgt von hellohousing, das nach Immobilien abrechnet und nicht nach Einheiten. Anbieter für gewerbliche Verwaltungen wie Immoware24 kalkulieren nur auf individuelle Anfrage.

Welche Software eignet sich für die WEG-Verwaltung?

Nur wenige. Eigentümerabrechnung, Wirtschaftsplan und Rücklagen decken der WISO Hausverwalter 365 und Immoware24 ab, vermieter1.de über ein Zusatzmodul für Selbstverwalter; Immocloud kann es eingeschränkt. Die übrigen Anbieter sind auf Mietverwaltung für private Vermieter zugeschnitten und bilden WEG-Mandate nicht ab.

Ersetzt eine Hausverwaltungssoftware eine professionelle Hausverwaltung?

Nur teilweise. Software unterstützt bei Abrechnung, Dokumentation und Zahlungsüberwachung, übernimmt aber keine Mieterkommunikation vor Ort, keine Koordination von Handwerkern und keine rechtliche Vertretung. Wer das abgeben will, braucht ein Full-Service-Modell oder eine klassische Verwaltung.

Kann eine Software die Mietkaution verwalten?

Nicht wirklich. Die Kaution muss nach § 551 BGB getrennt vom Vermögen des Vermieters angelegt werden, und das leistet ein Konto, keine Software. Sinnvoll ist deshalb nur, dass eine Lösung ein passendes Konto anbindet oder vermittelt — Smartmiete etwa mit einem kostenlosen Treuhandkonto. Die meisten Anbieter machen dazu gar keine Angaben.


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