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Hausverwaltung Software: Vergleich für Vermieter

20 Anbieter im VergleichPreis je Einheit6 Anbieter kostenlosZuletzt geprüft: Oktober 2026

Hausverwaltungssoftware verspricht, die wiederkehrende Arbeit am Mietobjekt zu übernehmen: Zahlungseingänge überwachen, Betriebskosten abrechnen, Dokumente ablegen, Steuerunterlagen vorbereiten. Zwanzig Anbieter haben wir dafür entlang derselben sechs Funktionen verglichen — mit dem Preis, der bei der eigenen Einheitenzahl tatsächlich anfällt, und mit dem, was die Anbieter nicht leisten.

Welche dieser Anbieter zu Ihrem Bestand passen — und was sie bei Ihrer Einheitenzahl konkret kosten — zeigt der Finder in drei Angaben.

Zum Hausverwaltungssoftware-Finder →


Die Anbieter nach Typ

Alle Anbieter sind nach Einsatzzweck gruppiert. Jede Karte führt zur Einzelprüfung mit Preisen, Funktionen und Quellen.

Kostenlos starten

Dauerhaft gratis oder mit kostenloser Einstiegsstufe.

Objego

Basis kostenlos, Module ab 0,95 €/Einheit/Monat

Basisversion dauerhaft kostenlos; Nebenkosten und Verwaltung als Module hinzubuchen.

  • Basis gratis
  • Bank über finAPI
  • Preis hängt von Modulen ab

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Rentila

kostenlos

Seit 2008 am Markt und kostenlos, mit Banksynchronisation. Mietanpassung rechnet mit französischen Indizes.

  • Banksynchronisation
  • Nebenkosten, Mietverträge
  • Französische Indizes

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Immolert

kostenlos

Derzeit vollständig kostenlos, in Deutschland gehostet, ohne Bankanbindung.

  • Alle Funktionen gratis
  • Betriebskosten, Zähler, Vorlagen
  • Keine Bankanbindung

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ImmoFluss neu

Free 0 € (1 Immobilie, 1 Mieter), Pro 99 €/Jahr, Ultra 199 €/Jahr

KI-Assistent Fluxi; erste Immobilie mit einem Mieter dauerhaft kostenlos, Pro 99 € im Jahr.

  • KI-Assistent auch per WhatsApp
  • Daten bei Google Firebase (teils USA)
  • Keine Kaution, kein WEG

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Cloud-Abo für private Vermieter

Browser-Software mit festem Monatspreis, meist gestaffelt nach Einheiten.

Immocloud

ab 9,99 €/Monat (5 Einheiten, netto)

Der rundeste Zuschnitt für kleine Bestände: Nebenkosten in allen Tarifen, PSD2, Mieterzugang.

  • 45 Tage Test
  • 9,99 € für 5 Einheiten
  • Garagen zählen als Einheit

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Immodio

ab 5 €/Monat (bis 5 Einheiten)

Beginnt beim Vermietungsprozess: Besichtigung, Selbstauskunft, Mietvertrag, dann Abrechnung.

  • Ab 5 € im Monat, monatlich kündbar
  • Kautionskonto über heykaution
  • Bankanbindung geplant

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hellohousing

ab 4,50 €/Monat (1 Immobilie, bis 9 Einheiten)

Rechnet nach Immobilien statt Einheiten ab; stark bei Heizkosten und Funkzählern.

  • Ab 4,50 € für ein Objekt
  • Heizkosten mit CO2-Aufteilung
  • Bank erst ab 9,50 €

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vermieter1.de

kostenlos (1 Einheit), ab 79 €/Jahr netto (5 Einheiten)

Einmalkauf ohne Abo (449 € netto) oder eine Wohnung dauerhaft kostenlos; 21 Module.

  • Kein Abozwang
  • Heizkosten auch im Gratis-Tarif
  • WEG als Zusatzmodul

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ViVi

ab 12 €/Monat (5 Einheiten, netto, jährlich)

KI-gestützte Verwaltung, voller Umfang in jedem Tarif; Bedienung per Chat und WhatsApp.

  • Ab 12 € im Monat
  • Mieten-Tracker mit Bank
  • 7 Tage Test

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Immoscout Vermieten+

9,90 €/Monat inkl. 1 Einheit, je weitere 0,99 €/Monat

Verwaltung verzahnt mit der Neuvermietung: alle drei Monate ein kostenloses Inserat.

  • 9,90 € plus 0,99 € je weitere Einheit
  • Mieteingangscheck
  • 30 Tage Test

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ImmoApp

5,00 €/Einheit/Monat netto, ab 50 Einheiten 3,00 €

Virtuelle IBAN je Mieter statt PSD2-Anbindung, für 1 bis 20 Wohnungen.

  • 5 € je Einheit, ab 50 Einheiten 3 €
  • SEPA-Lastschrift automatisch
  • Keine Anlage V, keine Kaution

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Mit WEG-Verwaltung oder für Verwaltungen

Wenn neben Mietverwaltung auch Eigentümerabrechnung gebraucht wird.

Immoware24

auf Anfrage

Seit 2008 für gewerbliche Verwaltungen: Miet- und WEG-Verwaltung, DATEV, Belegerkennung.

  • Preise nur auf Anfrage
  • 12 Monate Mindestlaufzeit
  • Für wenige Wohnungen überdimensioniert

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INtex Hausverwaltung

199 €/Jahr (bis 75 Einheiten)

Cloud-Jahreslizenz ohne automatische Verlängerung: 199 € für bis zu 75 Einheiten, WEG ab XT-Lizenz.

  • Buchhaltung einfach oder doppelt
  • Teuer bei 5, günstig ab 10 Einheiten
  • Heizkosten nur als Übernahme

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CIRO

ab 19 €/Monat (bis 5 Einheiten, im 1. Jahr 15 €)

Junge Software mit KI-Belegerkennung und WEG-Verwaltung schon im Einstiegstarif.

  • 19 € für 5 Einheiten
  • 60 Tage Test
  • Einzelabrechnung für 20 €

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Verwaltio neu

ab 24,90 €/Monat netto (bis 10 Einheiten, danach 1,30 € je Einheit)

Ein Tarif ohne Funktionsstufen, Hosting in Nürnberg, KI über Mistral; WEG nur im Tarif Hausverwaltung.

  • 24,90 € netto für 10 Einheiten
  • Monatlich kündbar
  • 30 Tage Test

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Lokal installiert oder Einmalkauf

Programme auf dem eigenen Rechner, Daten bleiben dort.

WISO Vermieter 365

34,99 €/Jahr (bis 5 Einheiten)

34,99 € im Jahr für fünf Einheiten, als Web-App nutzbar; ohne Mieterportal, WEG und Kaution.

  • 0,58 € je Einheit
  • Nebenkosten und Heizkosten
  • Kein Mieterportal

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WISO Hausverwalter 365

75,99 €/Jahr (bis 10 Einheiten) bzw. 95,99 €/Jahr (bis 25)

Windows-Programm mit Online-Banking, WEG, Rücklagen und Formular V; sehr günstig je Einheit.

  • 75,99 € im Jahr bis 10 Einheiten
  • Nur Windows
  • Keine App

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Mieterverwaltung.org

199 € einmalig, netto

Lokales Programm für den Mac, 199 € netto einmalig, Daten in einer SQLite-Datei.

  • Einmalkauf, kein Abo
  • CSV- oder Outbank-Import
  • Live-Demo im Browser

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Spezialisten

Kein Komplettpaket, sondern ein Schwerpunkt.

Smartmiete

kostenlos

Kostenloses Mietkautionskonto mit Mietvertrag, Übergabeprotokoll und Mieteingangscheck. Weitere Module laufen laut Anbieter aus.

  • Konto bei Instabank
  • Kostenlos
  • Fokus: Start des Mietverhältnisses

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Immoly

1. Einheit dauerhaft kostenlos, ab der 2. Einheit 6,99 €/Monat

Spezialist für Mieterkommunikation per KI; erste Einheit kostenlos, jede weitere 6,99 €.

  • WhatsApp, E-Mail, Telefon
  • Handwerkernetzwerk
  • Bank, Anlage V, WEG geplant

Details ansehen →


Alle Funktionen im Vergleich

Die Tabelle vergleicht alle Anbieter entlang derselben sechs Funktionen — jene, die im Verwaltungsalltag tatsächlich den Unterschied machen. Wo ein Anbieter zu einer Funktion nichts veröffentlicht, steht „k. A.” statt einer Vermutung.

AnbieterBetriebPreisBankanbindungNebenkostenAnlage VMieterportalKautionWEGTestphase
SmartmieteCloudkostenlosk. A.läuft laut Anbieter aus (Okt. 2026)läuft laut Anbieter aus (Okt. 2026)k. A.✓k. A.–
ObjegoCloudBasis kostenlos, Module ab 0,95 €/Einheit/Monat✓Zusatzmodul✓k. A.k. A.k. A.–
ImmocloudCloudab 9,99 €/Monat (5 Einheiten, netto)✓✓✓✓–eingeschränkt45 Tage
ImmodioCloudab 5 €/Monat (bis 5 Einheiten)angekündigt✓Export für Steuerberater✓✓k. A.60 Tage
hellohousingCloudab 4,50 €/Monat (1 Immobilie, bis 9 Einheiten)ab Premium✓ab Premiumab Professional–k. A.30 Tage
vermieter1.deCloudkostenlos (1 Einheit), ab 79 €/Jahr netto (5 Einheiten)ab Jahresabo✓✓✓–Zusatzmodul14 Tage, dazu 30 Tage Geld-zurück
ViViCloudab 12 €/Monat (5 Einheiten, netto, jährlich)✓✓✓✓k. A.k. A.7 Tage
Immoscout Vermieten+Cloud9,90 €/Monat inkl. 1 Einheit, je weitere 0,99 €/MonatMieteingangscheck✓k. A.k. A.k. A.k. A.30 Tage
Immoware24Cloudauf Anfrage✓✓k. A.k. A.–✓30 Tage auf Anfrage
RentilaCloudkostenlos✓✓FinanzberichteNachrichtensystemk. A.k. A.–
ImmolertCloudkostenlosk. A.✓k. A.k. A.k. A.k. A.–
WISO Vermieter 365Windows/Web34,99 €/Jahr (bis 5 Einheiten)über finanzblick✓EÜR und Steuer-Exportk. A.k. A.–Browser-Demo
WISO Hausverwalter 365Windows75,99 €/Jahr (bis 10 Einheiten) bzw. 95,99 €/Jahr (bis 25)✓✓✓k. A.k. A.✓Testversion
INtex HausverwaltungCloud199 €/Jahr (bis 75 Einheiten)✓Heizkosten v. a. als Übernahme aus Messdienst-AbrechnungEÜR✓✓ab XT-Lizenzkostenlose Testversion
Mieterverwaltung.orgMac (lokal)199 € einmalig, nettonur CSV- und Outbank-Import✓✓k. A.Soll/Ist im Programm, ohne Kontoanbindungk. A.Live-Demo im Browser
CIROCloudab 19 €/Monat (bis 5 Einheiten, im 1. Jahr 15 €)✓✓Export für Steuerberater (DATEV)✓k. A.✓60 Tage
ImmoFlussCloudFree 0 € (1 Immobilie, 1 Mieter), Pro 99 €/Jahr, Ultra 199 €/JahrBankabgleich über GoCardless, Tarifzuordnung nicht angegeben✓Export für Steuerberater genannt, nicht auf Funktionsseite belegt✓k. A.k. A.1 Monat (Pro und Ultra)
ImmolyCloud1. Einheit dauerhaft kostenlos, ab der 2. Einheit 6,99 €/Monatk. A.✓angekündigtk. A.k. A.angekündigt30 Tage
ImmoAppCloud5,00 €/Einheit/Monat netto, ab 50 Einheiten 3,00 €virtuelle IBANs je Mieter, keine klassische PSD2-Kontoanbindung✓k. A.k. A.k. A.k. A.45 Tage
VerwaltioCloudab 24,90 €/Monat netto (bis 10 Einheiten, danach 1,30 € je Einheit)PSD2 über BANKSapi✓Steuerberater-Übergabe, DATEV-Export; Anlage V nicht belegt✓nur als Teil der Mieteraktenur im Tarif Hausverwaltung (auf Anfrage)30 Tage

✓ = enthalten · – = nicht enthalten · k. A. = der Anbieter macht dazu keine öffentliche Angabe. Preise sind, soweit der Anbieter es ausweist, Nettopreise und beziehen sich auf die jeweils kleinste Staffel; maßgeblich ist der Preis je Einheit. Alle Angaben zuletzt geprüft ab 16. August 2026 — die Prüfkriterien stehen unter Wie wir Hausverwaltungssoftware bewerten.


Brauchen Sie überhaupt eine Software?

Laut einer Immoscout-Umfrage verwalten 63 % der befragten Vermieter ihre Immobilie selbst, 19 % nutzen eine professionelle Hausverwaltung, 18 % lassen sich teilweise unterstützen. Die Frage betrifft also die große Mehrheit.

Bei einer vermieteten Wohnung lässt sich fast alles mit einer Tabelle und einem Ordner erledigen — eine fertige Vorlage dafür steht unter Hausverwaltung mit Excel. Die Betriebskostenabrechnung hat einen einzigen Empfänger, die Zahlungseingänge sieht man im Kontoauszug, und die Anlage V füllt sich aus zwei Zahlenreihen.

Ab der zweiten Einheit kippt das. Kosten müssen je Objekt getrennt werden, die Abrechnung braucht Umlageschlüssel, und beim Mieterwechsel mitten im Abrechnungszeitraum wird die taggenaue Aufteilung zur Fleißarbeit. Bei der Heizkostenabrechnung kommt die Frage dazu, ob Software mit eigenen Funkzählern den Messdienst ersetzen kann, siehe Heizkostenabrechnung selbst erstellen oder Messdienst?. Das ist der Punkt, an dem eine Software beginnt, sich zu tragen.

Diese Schwelle ist allerdings weniger scharf, seit mehrere Anbieter nichts mehr kosten: Wenn der Einstieg kostenlos ist, muss sich die Software auch bei einer Wohnung gegen nichts rechnen — nur gegen den Einrichtungsaufwand.

Drei Modelle, die sich grundsätzlich unterscheiden

ModellWas es bedeutetAnbieter
Kostenlose CloudVoller Funktionsumfang ohne Preis, Geschäftsmodell offenImmolert, Rentila, vermieter1.de (1 Einheit), Immoly (1 Einheit), ImmoFluss (1 Immobilie, 1 Mieter)
Cloud im AboMonatlicher Preis, meist gestaffelt nach EinheitenImmocloud, Immodio, hellohousing, vermieter1.de, ViVi, Objego, Vermieten+, Immoware24, CIRO, Immoly, ImmoFluss, ImmoApp, Verwaltio
Lokales ProgrammInstallation auf dem eigenen Rechner, Daten bleiben dortWISO Hausverwalter, WISO Vermieter (auch als Web-App), Mieterverwaltung.org (Mac)

Die Wahl zwischen diesen drei Modellen entscheidet mehr als jede Feinheit im Funktionsumfang. Wer unterwegs Zählerstände erfassen will, braucht die Cloud. Wer seine Daten nicht beim Anbieter liegen haben möchte, das lokale Programm. Und wer die Arbeit ganz abgeben will, braucht überhaupt keine Software, sondern eine professionelle Hausverwaltung.

Ein viertes Modell bleibt hier bewusst außen vor: die Systeme, mit denen professionelle Verwaltungen fremde Bestände betreuen — Impower, Domus, Haufe PowerHaus, casavi, etg24 oder heytalo. Sie rechnen je verwalteter Einheit ab, verlangen Mandantentrennung und doppelte Buchführung und nennen bis auf eine Ausnahme keine Preise. Wer für Dritte verwaltet, findet die Einordnung unter Software für Hausverwaltungen. Zwei dieser Portale haben eigene Seiten: etg24 für WEG-Verwaltungen und hausify, das bis zehn Einheiten kostenlos ist — beide ohne Abrechnung und Buchhaltung.

Nicht im Vergleich

hausverwaltung.cloud — nicht mehr gelistet. hausverwaltung.cloud war bislang mit einem Preis ab rund 5 € je Einheit und Monat gelistet. Bei der Prüfung im August 2026 war die Website weder über HTTP noch über HTTPS erreichbar — die Domain löst zwar noch auf, ein Verbindungsaufbau kam aber nicht zustande. Solange sich die Konditionen nicht überprüfen lassen, führen wir den Anbieter nicht mehr in der Vergleichstabelle.

Außer Konkurrenz: Domus 1000 und Win-CASA. Beide sind wie der WISO Hausverwalter lokal installierte Windows-Programme mit langer Marktpräsenz. Da ihre Konditionen nicht öffentlich einsehbar sind, führen wir sie nicht in der Vergleichstabelle. Erwähnenswert außerdem: Der Cloud-Dienst myVerwalto wurde 2019 eingestellt — ein Beispiel dafür, dass auch in diesem Markt nicht jeder Anbieter dauerhaft Bestand hat.

WEG-Selbstverwaltung: eine andere Zielgruppe

Alle zwanzig Anbieter oben richten sich an private Vermieter, die eigene Mietverhältnisse verwalten — WEG-Verwaltung taucht dort höchstens als Zusatzmodul auf. Wer stattdessen einer Eigentümergemeinschaft ohne externen Verwalter angehört, hat andere Aufgaben: Wirtschaftsplan, Hausgeldabrechnung, eine fortlaufend nummerierte Beschlusssammlung (§ 24 Abs. 7 WEG) und die Eigentümerversammlung. Für diese Zielgruppe passen die sechs Kriterien von oben nicht — deshalb führen wir drei spezialisierte Anbieter hier separat, statt sie in dieselbe Tabelle zu zwingen.

dotegaselbstverwalten.comdooyah house
ZielgruppeWEGs ohne (zufriedenen) VerwalterWEGs mit 6–30 EinheitenWEGs bis 30 Einheiten ohne Verwalter
Preisab 9,80 €/Einheit/Monatab 8,16 €/Einheit/Monat (jährlich)14,90 €/Monat pauschal je WEG (jährlich 12,42 €)
ModellSoftware plus persönlicher Verwalterreine Software mit KI-Auswertungreine Software, Pauschalpreis
Bankanbindung✓✓Dateiimport (CSV, MT940, CAMT, PDF), keine Live-Anbindung
Wirtschaftsplan / Hausgeld✓✓✓ (Pro-Abo)
Beschlusssammlung✓✓, fortlaufend nummeriert✓, mit Jahresfilter
Eigentümerversammlungk. A.hybrid oder onlineProtokolle und Jahresarbeitsraum; Online-Versammlung in Arbeit (ohne Termin), Umlaufverfahren im Pro-Abo
Testphasekeine, kostenlose Erstberatung14 Tage ohne Kreditkarte30 Tage ohne Kreditkarte, danach kostenloses Konto (1 WEG, bis 10 Einheiten, eingeschränkt)

Der Unterschied zwischen den ersten beiden ist der Support: dotega stellt einen zertifizierten Verwalter als persönlichen Ansprechpartner mit garantierten Antwortzeiten zur Seite — näher an einer Dienstleistung als an reiner Software. selbstverwalten.com ist der Gegenentwurf: vollständig in Eigenregie, dafür mit KI-gestützter Dokumentenauswertung und gestaffelten Mengenrabatten ab 11 Einheiten. dooyah house ist ebenfalls reine Software, rechnet aber pauschal je Gemeinschaft ab: Bei 10 Einheiten sind das 14,90 € im Monat gegenüber 98 € bei dotega und 81,60 € bei selbstverwalten.com (Basis-Tarif). Dafür gibt es keine Live-Bankanbindung (laut Anbieter bewusst nicht geplant), und das dauerhaft kostenlose Konto enthält weder Bankimport noch Jahresabrechnung.

dotega im Detail → · selbstverwalten.com im Detail → · dooyah house im Detail →

Was kostet eine Hausverwaltungssoftware wirklich?

Der Monatsbetrag allein sagt wenig. Aussagekräftig ist der Preis je Einheit — und der verschiebt die Rangfolge deutlich. Gerechnet auf fünf Einheiten:

AnbieterMonatspreis bei 5 Einheitenje Einheit
Rentilakostenlos–
Immolertkostenlos–
WISO Vermieter 3652,92 €0,58 €
hellohousing4,50 €0,90 €
Immodio5,00 €1,00 €
WISO Hausverwalter 3656,33 €1,27 €
vermieter1.de6,58 €1,32 €
ImmoFluss8,25 €1,65 €
Immocloud9,99 €2,00 €
ViVi12,00 €2,40 €
Objego12,70 €2,54 €
Immoscout Vermieten+13,86 €2,77 €
INtex Hausverwaltung16,58 €3,32 €
CIRO19,00 €3,80 €
Verwaltio24,90 €4,98 €
ImmoApp25,00 €5,00 €
Immoly27,96 €5,59 €

Berechnet aus den hinterlegten Tarifen, soweit der Anbieter einen Preis veröffentlicht; Jahrespreise sind auf den Monat umgerechnet, Preise teils netto. Anbieter mit Preis auf Anfrage oder Einmalkauf fehlen.

Einige Zeilen dieser Tabelle brauchen eine Fußnote. Der WISO Vermieter ist der günstigste, lässt aber Mieterportal, WEG und Kaution weg. Der hellohousing-Starter gilt nur für ein Objekt und enthält keine Bankanbindung — verteilt sich der Bestand auf mehrere Adressen oder soll der Zahlungsabgleich automatisch laufen, sind es 9,50 €. Der WISO Hausverwalter ist ein Windows-Programm ohne Browser und ohne App. CIRO ist zwar der teurere Preis je Einheit, liefert dafür als einziger Anbieter in dieser Preisklasse die WEG-Verwaltung bereits im Einstiegstarif mit. ImmoApp rechnet statt über eine klassische Bankanbindung über virtuelle IBANs je Mieter ab — technisch ein anderes Modell, im Alltag aber ähnlich komfortabel. Und Immoly ist mit den übrigen Zeilen nur bedingt vergleichbar: Der Preis je Einheit ist der höchste im Vergleich, dafür deckt die Software weder Bankanbindung noch Anlage V oder WEG ab — der Schwerpunkt liegt auf Mieterkommunikation, nicht auf Buchhaltung.

Bei 25 Einheiten kippt das Bild zugunsten der Jahres- und Objektpreise: 95,99 € im Jahr sind beim WISO Hausverwalter 0,32 € je Einheit und Monat, hellohousing kommt im Premium-Tarif auf 0,38 €, vermieter1.de im Pro-Tarif auf 0,60 €, während Immocloud dann bei 25,99 € monatlich liegt (1,04 € je Einheit) und Immodio im Premium-Tarif bei 35 € (1,40 €). Wer bereit ist, an einem Windows-Rechner zu arbeiten oder seinen Bestand in wenigen Objekten gebündelt hat, zahlt für dieselbe Aufgabe einen Bruchteil.

Größere Portfolios verlassen den Bereich der Listenpreise: Ab etwa 50 Einheiten kalkulieren die meisten Anbieter nur noch auf Anfrage. Diese Rechnung für die eigene Einheitenzahl übernimmt der Software-Finder.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Sechs Funktionen entscheiden im Alltag, ob sich eine Software trägt:

  1. Bankanbindung — ohne automatischen Abgleich der Mieteingänge verlagert sich die Arbeit in die Handeingabe.
  2. Nebenkostenabrechnung — und vor allem die Frage, ob sie im Grundpreis enthalten ist oder als Modul dazukommt.
  3. Anlage V — ob Einnahmen und Ausgaben so aufbereitet werden, dass sie sich übertragen lassen.
  4. Mieterportal — ab einer Handvoll Einheiten ein spürbarer Unterschied, bei einer Wohnung verzichtbar.
  5. Kautionsverwaltung — genauer: ob überhaupt ein passendes Konto angebunden wird.
  6. WEG-Verwaltung — der härteste Filter, den die meisten Anbieter nicht passieren.

Warum genau diese sechs, woher die Angaben stammen und warum es hier keine Punktzahl und keinen Testsieger gibt, steht unter Wie wir Hausverwaltungssoftware bewerten.

Für Verwaltungen: Beratung bei der Umstellung

Dieser Vergleich richtet sich vor allem an Eigentümer, die ihren eigenen Bestand verwalten. Wer als Verwalter oder Makler mit Verwaltungsgeschäft die Software wechseln oder die Abläufe neu ordnen will, braucht meist mehr als ein Programm: eine Bestandsaufnahme der Prozesse und einen Plan für die Umstellung.

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  • Beratung statt Software: Prozesse, ERP- und DMS-Systeme, Workflows
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Werkzeuge für die eigene Verwaltung

Nicht jede Aufgabe rechtfertigt ein Abo. Wer ein oder zwei Einheiten verwaltet, kommt mit einzelnen Werkzeugen oft weiter als mit einer Komplettlösung — und wer eine Software nutzt, will deren Ergebnisse gelegentlich gegenrechnen. Die folgenden Rechner und Vorlagen decken die Aufgaben ab, die im Verwaltungsjahr regelmäßig wiederkehren; alle sind kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.

Jahresabrechnung

Steuer und Wirtschaftlichkeit

Mietanpassung

Mieterwechsel

Die Mietkaution gehört nicht in die Software

Ein Punkt fällt grundsätzlich aus dem Softwarevergleich heraus. Die Kaution muss nach § 551 BGB getrennt vom Vermögen des Vermieters angelegt werden — das leistet ein Konto, keine Software. Entsprechend machen die meisten Anbieter dazu gar keine Angaben, und das ist folgerichtig.

Sinnvoll ist nur, dass eine Lösung ein passendes Konto anbindet oder vermittelt. Smartmiete tut das mit einem kostenlosen Treuhandkonto — sonst niemand im Vergleich. Für alle anderen Fälle führt der Weg über ein eigenes Konto:

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Was sich zuletzt am Markt geändert hat

Der Markt bewegt sich schneller, als Vergleichsartikel üblicherweise nachziehen. Bei den Prüfungen von August bis Oktober 2026 haben wir acht Veränderungen festgestellt:

  • Drei neue Anbieter im Vergleich. hellohousing rechnet nach Immobilien statt nach Einheiten ab und bindet als einziger Funkzähler samt monatlicher Verbrauchsinformation ein. vermieter1.de bietet als einziger Cloud-Anbieter einen Einmalkauf statt eines Abos und deckt bis auf die Kaution alle Vergleichskriterien ab. WISO Vermieter 365 unterbietet mit 34,99 € im Jahr alle anderen kostenpflichtigen Tarife.
  • Drei weitere neue Anbieter, alle 2026 geprüft. CIRO bringt als jüngster Anbieter im Vergleich KI-gestützte Belegerkennung und WEG-Verwaltung bereits im Einstiegstarif mit. ImmoApp rechnet über virtuelle IBANs je Mieter statt einer klassischen Bankanbindung ab. Immoly setzt als Spezialist auf automatisierte Mieterkommunikation und lässt die erste Einheit dauerhaft kostenlos — Bankanbindung, Anlage V und WEG fehlen dort noch.
  • Smartmiete richtet sich neu aus. Laut Anbieter (Oktober 2026) liegt der Fokus auf dem Start eines Mietverhältnisses: Kautionskonto, Mietvertrag, Übergabeprotokoll und Mieteingangscheck. Die übrigen Module wurden eingestellt oder laufen aus; die Anbieterseite listet sie teils noch.
  • Verwaltio ist neu im Vergleich. Ein Tarif ohne Funktionsstufen: 24,90 € netto im Monat für zehn Einheiten, 1,30 € je weitere. Hosting bei Hetzner in Nürnberg, KI über Mistral AI; WEG gibt es nur im Tarif Hausverwaltung, die Kaution nur als Teil der Mieterakte.
  • ImmoFluss ist neu im Vergleich. Der Anbieter lässt die erste Immobilie dauerhaft kostenlos, setzt auf einen KI-Assistenten auch per WhatsApp und rechnet im Jahrestarif ab 99 €. Kaution und WEG fehlen, die Daten liegen laut Datenschutzerklärung teils in den USA.
  • Immolert ist kostenlos geworden. Zuvor rief der Anbieter 59,99 € im Jahr auf.
  • hausverwaltung.cloud antwortet nicht mehr. Die Domain löst zwar noch auf, ein Verbindungsaufbau kam weder über HTTP noch über HTTPS zustande.
  • Hausio steht nicht mehr im Vergleich. mein-hausio.de leitet dauerhaft auf geo.io weiter, die früheren Paketpreise sind dort nicht mehr nachvollziehbar — und ein Full-Service-Dienstleister ist ohnehin keine Software, die sich entlang derselben Funktionen vergleichen ließe.
  • Rentila nennt neue Zahlen: über 50.000 Vermieter und knapp 200.000 Immobilien statt zuvor 30.000 beziehungsweise 100.000.

Preise ziehen wir vierteljährlich nach, den Funktionsumfang halbjährlich. Unter der Vergleichstabelle steht der älteste Prüfstand über alle gelisteten Anbieter — nicht der jüngste.

Häufige Fragen

Ab wie vielen Wohnungen lohnt sich eine Hausverwaltungssoftware?

Bei einer einzelnen Einheit reichen meist eine Tabelle und ein Ordner. Ab der zweiten Einheit wächst der Nutzen deutlich, weil Kosten je Objekt getrennt werden müssen und die Betriebskostenabrechnung Umlageschlüssel braucht. Da inzwischen mehrere Anbieter kostenlos sind, ist die Frage ohnehin weniger dringend als früher.

Gibt es wirklich kostenlose Hausverwaltungssoftware?

Ja, sechs Anbieter. Immolert bezeichnet sich als derzeit vollständig kostenlos, Rentila bewirbt sich durchgehend als kostenlos, Objego stellt eine dauerhaft kostenlose Basisversion bereit, bei der nur Nebenkostenabrechnung und Vorlagen Geld kosten, vermieter1.de verwaltet eine einzelne Wohnung dauerhaft gratis inklusive Heizkostenabrechnung, Immoly lässt die erste Mieteinheit dauerhaft kostenlos, und ImmoFluss die erste Immobilie mit einem Mieter. Wer nicht über den Preis finanziert wird, finanziert sich allerdings über etwas anderes — vor dem Einstieg lohnt die Frage, ob sich die eigenen Daten wieder exportieren lassen.

Was kostet eine Hausverwaltungssoftware?

Die Spanne reicht von kostenlos bis rund 75 € im Monat. Entscheidend ist der Preis je Einheit, nicht der Monatsbetrag: Bei fünf Einheiten liegen die kostenpflichtigen Anbieter zwischen etwa 0,58 € und 2,77 € je Einheit und Monat. Den niedrigsten Wert erreicht WISO Vermieter 365 mit 34,99 € im Jahr, gefolgt von hellohousing, das nach Immobilien abrechnet und nicht nach Einheiten. Anbieter für gewerbliche Verwaltungen wie Immoware24 kalkulieren nur auf individuelle Anfrage.

Welche Software eignet sich für die WEG-Verwaltung?

Nur wenige. Eigentümerabrechnung, Wirtschaftsplan und Rücklagen decken der WISO Hausverwalter 365 und Immoware24 ab, vermieter1.de über ein Zusatzmodul für Selbstverwalter, CIRO bereits im Einstiegstarif; Immocloud kann es eingeschränkt. Die übrigen Anbieter sind auf Mietverwaltung für private Vermieter zugeschnitten und bilden WEG-Mandate nicht ab. Wer einer Eigentümergemeinschaft ohne externen Verwalter angehört, findet mit dotega und selbstverwalten.com spezialisierte Lösungen für die WEG-Selbstverwaltung.

Ersetzt eine Hausverwaltungssoftware eine professionelle Hausverwaltung?

Nur teilweise. Software unterstützt bei Abrechnung, Dokumentation und Zahlungsüberwachung, übernimmt aber keine Mieterkommunikation vor Ort, keine Koordination von Handwerkern und keine rechtliche Vertretung. Wer das abgeben will, braucht ein Full-Service-Modell oder eine klassische Verwaltung.

Kann eine Software die Mietkaution verwalten?

Nicht wirklich. Die Kaution muss nach § 551 BGB getrennt vom Vermögen des Vermieters angelegt werden, und das leistet ein Konto, keine Software. Sinnvoll ist deshalb nur, dass eine Lösung ein passendes Konto anbindet oder vermittelt — Smartmiete etwa mit einem kostenlosen Treuhandkonto. Die meisten Anbieter machen dazu gar keine Angaben.


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