Welche Software zu einem Bestand passt, entscheidet sich an zwei Fragen: wie viele Einheiten verwaltet werden und welche Aufgaben die Software wirklich übernehmen soll. Beides eingeben — der Finder zeigt die passenden Anbieter aus dem Vergleich und rechnet den Monatspreis für genau diese Einheitenzahl aus.
Wohnungen, Stellplätze und Gewerbeflächen zählen bei den meisten Anbietern je einzeln.
Wie der Finder auswählt
Verglichen werden 10 Anbieter entlang derselben sechs Funktionen wie in der Vergleichstabelle. Zwei Regeln bestimmen das Ergebnis:
Eine Bedingung gilt nur als erfüllt, wenn der Anbieter die Funktion belegbar anbietet. Wo eine Anbieterseite nichts dazu sagt, fällt der Anbieter aus der Trefferliste — eine fehlende Angabe wird nicht zugunsten des Anbieters ausgelegt.
Sortiert wird nach dem Monatspreis für Ihre Einheitenzahl, nicht nach dem Einstiegspreis der Anbieter. Wer keine Preisliste veröffentlicht, steht am Ende der Liste — das ist keine Wertung, sondern schlicht keine vergleichbare Angabe.
Der Preis je Einheit sagt nichts darüber, ob eine Oberfläche im dritten Abrechnungsjahr noch trägt. Und ein günstiger Tarif nützt wenig, wenn die Nebenkostenabrechnung als Zusatzmodul nachgekauft werden muss. Die Trefferliste ist deshalb eine Vorauswahl für die Testphase — nicht deren Ersatz.
Ein Punkt fällt zudem grundsätzlich aus dem Softwarevergleich heraus: Die Mietkaution muss nach § 551 BGB getrennt vom Vermögen des Vermieters liegen. Das leistet ein Konto, keine Software — die passenden Angebote stehen im Vermieterkonto-Vergleich und unter Konten für die Immobilienverwaltung.
Häufige Fragen
Woher stammen die Preise im Finder?
Aus den veröffentlichten Preislisten der Anbieter. Wo ein Anbieter keine Liste veröffentlicht, zeigt der Finder „auf Anfrage“ statt eines geschätzten Betrags. Alle Angaben sind Nettopreise.
Warum verschwinden Anbieter, wenn ich eine Funktion als Bedingung setze?
Der Finder lässt nur Anbieter stehen, die eine Funktion nachweislich anbieten. Macht ein Anbieter dazu keine öffentliche Angabe, fällt er heraus — er wird nicht als „hat es vermutlich“ mitgeführt. Deshalb kann die Trefferliste kurz ausfallen, sobald mehrere Bedingungen zusammenkommen.
Was bedeutet „Zusatzmodul“ in der Trefferliste?
Die Funktion ist verfügbar, aber nicht im Grundpreis enthalten. Der angezeigte Monatspreis berücksichtigt das Modul, wo der Anbieter den Aufpreis veröffentlicht.
Warum zählt der Finder Stellplätze als Einheiten?
Weil mehrere Anbieter das so abrechnen — bei Immocloud zählt jede Wohnung, jeder Stellplatz und jede Gewerbefläche als eigene Einheit. Wer vier Wohnungen mit je einem Stellplatz verwaltet, liegt bei acht Einheiten und damit oft schon eine Preisstufe höher.
Ersetzt der Finder eine Testphase?
Nein. Er grenzt die Auswahl auf die Anbieter ein, die zu Bestand und Anforderungen passen. Ob die Bedienung im Alltag trägt, zeigt erst der eigene Test — die meisten Anbieter geben dafür zwischen 7 und 45 Tage.
Anbieterangaben aus den veröffentlichten Preis- und Funktionsseiten der Anbieter, zuletzt geprüft ab13.07.2026. Alle Preise netto.
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