Bonität

Aktualisiert am

Bonität bezeichnet die wirtschaftliche Kreditwürdigkeit bzw. Zahlungsfähigkeit einer Person. Bei der Wohnungsvergabe prüfen Vermieter die Bonität meist über eine SCHUFA-Auskunft, die der Mieter im Rahmen der Bewerbung vorlegt.

Wichtige Punkte

  • Eine gute Bonität signalisiert, dass die Miete voraussichtlich zuverlässig gezahlt wird.
  • Die SCHUFA-Auskunft ist die gebräuchlichste, aber nicht die einzige Bonitätsprüfung — manche Anbieter nutzen auch andere Auskunfteien.
  • Bonitätsprüfungen sind auch bei Mietkautionsversicherungen üblich, da der Versicherer im Schadensfall in Vorleistung geht.

Bezug zur Mietkaution

Die Bonität hat keinen Einfluss auf die gesetzlich zulässige Höhe der Mietkaution — die ist unabhängig davon auf drei Nettokaltmieten gedeckelt (§ 551 BGB). Sie beeinflusst aber, ob ein Mieter überhaupt eine Wohnung bekommt und ob ein Anbieter eine Mietkautionsbürgschaft ausstellt: Bei schwacher Bonität lehnen manche Versicherer den Antrag ab oder verlangen einen höheren Beitrag.

Praktische Tipps

  • Vor der Wohnungssuche die eigene SCHUFA-Auskunft prüfen — Fehler lassen sich vorab korrigieren.
  • Bei knapper Bonität kann eine Bürgschaft durch Eltern oder eine höhere Anzahlung die Chancen verbessern.

Verwandte Begriffe

Weiterführende Themen