CIRO: KI-gestützte Immobilienverwaltung für private Vermieter

Veröffentlicht am 3 Min. Lesezeit

CIRO ist ein 2026 gegründetes PropTech-Start-up aus der Nähe von München, das private Vermieter zunächst allein adressiert und ab Herbst 2026 zusätzlich gewerbliche Verwaltungen. Der Schwerpunkt liegt auf KI-gestützter Dokumentenerkennung: Belege, Rechnungen und Kontobewegungen sollen automatisch erkannt und verbucht werden, statt sie von Hand einzutragen.


Preise und Tarife

TarifPreis/Monat (Einführungspreis)EinheitenNutzerkonten
Basic19 € (15 €)bis 51
Smart39 € (30 €)bis 202
Pro89 € (70 €)bis 503
Premiumauf Anfrageunbegrenztindividuell

Alle Preise verstehen sich nach Anbieterangaben inklusive Mehrwertsteuer, Abos sind monatlich kündbar. Der Unterschied zwischen den Tarifen liegt vor allem im Automatisierungsgrad: Im Basic-Tarif läuft der Bankabgleich regelbasiert und die Nebenkostenabrechnung ist auf eine pro Monat begrenzt (weitere gegen 8 € je Abrechnung), ab Smart läuft der Abgleich automatisch und die Abrechnung ist unbegrenzt. WhatsApp/SMS-Kommunikation mit Mietern gibt es ebenfalls erst ab Smart.

Gerechnet auf fünf Einheiten sind 19 € im Monat 3,80 € je Einheit — teurer als etwa Immocloud (2,00 €) oder Objego mit Nebenkosten-Modul (2,54 €), dafür mit WEG-Verwaltung bereits im Einstiegstarif — die bei den günstigeren Anbietern gar nicht oder erst in höheren Stufen enthalten ist.

Was im Funktionsumfang steckt

  • Bankabgleich mit regelbasierten (Basic) bzw. automatischen (ab Smart) Buchungen
  • Nebenkostenabrechnung mit automatischer Dokumentenerkennung
  • Mieterportal für Kommunikation und Dokumente
  • Gebäude- und WEG-Verwaltung — bereits im Basic-Tarif
  • DATEV-Export für den Steuerberater
  • Dokumentenverwaltung für Mietverträge, Protokolle und Rechnungen
  • Ticketing mit KI-Vorschlägen für die Mieterkommunikation

Was offen bleibt

Zur Kautionsverwaltung macht der Anbieter auf den geprüften Produktseiten keine Angaben. Die Kaution muss nach § 551 BGB getrennt vom Vermögen des Vermieters angelegt werden — das leistet ein Konto, keine Software. Wer dafür eine Lösung sucht, findet sie im Vermieterkonto-Vergleich.

Da CIRO erst 2026 gegründet wurde, fehlt zudem eine längere Marktpräsenz, an der sich Zuverlässigkeit und Datenmigration im Alltag ablesen ließen — anders als bei etablierteren Anbietern wie Immocloud oder Objego.

Für wen sich CIRO eignet

Für private Vermieter, die WEG- und Mietverwaltung an einer Stelle brauchen und dafür bereit sind, für ein junges Produkt mit KI-Schwerpunkt einen im Vergleich eher hohen Preis je Einheit zu zahlen. Wer nur gelegentlich abrechnet, fährt mit der Einzelabrechnung für 20 € ohne Abo günstiger.

Weniger passend für alle, die vor allem einen niedrigen Preis je Einheit suchen — dafür sind WISO Vermieter 365 oder hellohousing die günstigeren Optionen.

Quelle: Preisseite und Funktionsübersicht auf ciro.immo, abgerufen am 27. September 2026.


Weiterführende Themen

Erfahrungen mit CIRO

Bewertungen werden geladen …

    Eigene Erfahrung teilen
    Ihre Bewertung

    Ihre Bewertung erscheint sofort und ungeprüft. Wir speichern keine E-Mail-Adresse; um Mehrfachabgaben zu erkennen, wird die IP-Adresse ausschließlich als nicht rückrechenbarer Hash abgelegt.