CIRO: KI-gestützte Immobilienverwaltung für private Vermieter
CIRO ist ein 2026 gegründetes PropTech-Start-up aus der Nähe von München, das private Vermieter zunächst allein adressiert und ab Herbst 2026 zusätzlich gewerbliche Verwaltungen. Der Schwerpunkt liegt auf KI-gestützter Dokumentenerkennung: Belege, Rechnungen und Kontobewegungen sollen automatisch erkannt und verbucht werden, statt sie von Hand einzutragen.
Preise und Tarife
| Tarif | Preis/Monat (Einführungspreis) | Einheiten | Nutzerkonten |
|---|---|---|---|
| Basic | 19 € (15 €) | bis 5 | 1 |
| Smart | 39 € (30 €) | bis 20 | 2 |
| Pro | 89 € (70 €) | bis 50 | 3 |
| Premium | auf Anfrage | unbegrenzt | individuell |
Alle Preise verstehen sich nach Anbieterangaben inklusive Mehrwertsteuer, Abos sind monatlich kündbar. Der Unterschied zwischen den Tarifen liegt vor allem im Automatisierungsgrad: Im Basic-Tarif läuft der Bankabgleich regelbasiert und die Nebenkostenabrechnung ist auf eine pro Monat begrenzt (weitere gegen 8 € je Abrechnung), ab Smart läuft der Abgleich automatisch und die Abrechnung ist unbegrenzt. WhatsApp/SMS-Kommunikation mit Mietern gibt es ebenfalls erst ab Smart.
Gerechnet auf fünf Einheiten sind 19 € im Monat 3,80 € je Einheit — teurer als etwa Immocloud (2,00 €) oder Objego mit Nebenkosten-Modul (2,54 €), dafür mit WEG-Verwaltung bereits im Einstiegstarif — die bei den günstigeren Anbietern gar nicht oder erst in höheren Stufen enthalten ist.
Was im Funktionsumfang steckt
- Bankabgleich mit regelbasierten (Basic) bzw. automatischen (ab Smart) Buchungen
- Nebenkostenabrechnung mit automatischer Dokumentenerkennung
- Mieterportal für Kommunikation und Dokumente
- Gebäude- und WEG-Verwaltung — bereits im Basic-Tarif
- DATEV-Export für den Steuerberater
- Dokumentenverwaltung für Mietverträge, Protokolle und Rechnungen
- Ticketing mit KI-Vorschlägen für die Mieterkommunikation
Was offen bleibt
Zur Kautionsverwaltung macht der Anbieter auf den geprüften Produktseiten keine Angaben. Die Kaution muss nach § 551 BGB getrennt vom Vermögen des Vermieters angelegt werden — das leistet ein Konto, keine Software. Wer dafür eine Lösung sucht, findet sie im Vermieterkonto-Vergleich.
Da CIRO erst 2026 gegründet wurde, fehlt zudem eine längere Marktpräsenz, an der sich Zuverlässigkeit und Datenmigration im Alltag ablesen ließen — anders als bei etablierteren Anbietern wie Immocloud oder Objego.
Für wen sich CIRO eignet
Für private Vermieter, die WEG- und Mietverwaltung an einer Stelle brauchen und dafür bereit sind, für ein junges Produkt mit KI-Schwerpunkt einen im Vergleich eher hohen Preis je Einheit zu zahlen. Wer nur gelegentlich abrechnet, fährt mit der Einzelabrechnung für 20 € ohne Abo günstiger.
Weniger passend für alle, die vor allem einen niedrigen Preis je Einheit suchen — dafür sind WISO Vermieter 365 oder hellohousing die günstigeren Optionen.
Quelle: Preisseite und Funktionsübersicht auf ciro.immo, abgerufen am 27. September 2026.
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