WohnungsCheck, ÜbergabePro, Domudox und Mietlex: Vier Tools für das Übergabeprotokoll im Vergleich

Das Übergabeprotokoll entscheidet später darüber, was von der Kaution zurückkommt — und wer es schon einmal auf einem zerknitterten Vordruck im Hausflur ausgefüllt hat, weiß, warum inzwischen fast jeder Anbieter eine App dafür verkauft. Vier Namen tauchen 2026 immer wieder auf: WohnungsCheck, ÜbergabePro, Domudox und Mietlex. Sie lösen dieselbe Aufgabe, sind aber unterschiedlich gebaut: zwei Offline-Apps fürs Handy, ein Web-Werkzeug mit Konto und Abo für Vermieter und ein Web-Dienst mit KI-Fotoauswertung, der sich an Mieter richtet.
Die vier Tools im direkten Vergleich
| Merkmal | WohnungsCheck | ÜbergabePro | Domudox | Mietlex |
|---|---|---|---|---|
| Art | App für iOS und Android | App für iOS und Android | Web-Anwendung im Browser | Web-Anwendung im Browser, Konto nötig |
| Anbieter | Cedrik Sikora, Wewelsfleth | Lukas Bruderhofer (IT-Bruderhofer), Sigmarszell | Billy Lando, Bremen | Ali Ayazi Beheshti, Marburg |
| Kostenlose Stufe | 3 Protokolle, 5 Räume je Protokoll, 2 Personen je Seite | Grundfunktionen, Umfang nicht veröffentlicht | Starter: 3 Protokolle und 3 Objekte je Monat, 100 MB | erstes Protokoll ohne digitale Unterschrift |
| Bezahlmodell | Einmalkauf, kein Abo | In-App-Käufe, Preise nicht veröffentlicht | Monatsabo, monatlich kündbar | kostenpflichtig pro Protokoll mit Unterschrift, Modell nicht veröffentlicht |
| Preise | Premium 24,99 €, Pro 49,99 €, Upgrade 24,99 € | keine Angabe | Pro 5 €/Monat, Verwaltung 15 €/Monat, je zzgl. MwSt. | keine Angabe |
| Offline nutzbar | ja, vollständig | ja, vollständig | nein, für Empfangslücken vorbereitet | keine Angabe |
| Datenhaltung | lokal auf dem Gerät | lokal auf dem Gerät | Server in Deutschland, verschlüsselt | Supabase, Server in der EU, verschlüsselt |
| Fotos je Raum | ja, unbegrenzt | ja | ja, automatische Raumzuordnung | ja, KI erkennt und beschreibt Mängel |
| Zählerstände | ja, per Scanner oder Beleg-Foto erfassbar | ja, manuell | ja, manuell | ja, mit Zählernummer |
| Schlüssel | ja | ja, nach Schlüsselarten | ja | ja, inkl. Nachschlüssel und Briefkasten |
| Digitale Unterschrift | ja, mehrere Personen | ja, Mieter und Vermieter | ja, mit Zeitstempel | ja, beide Seiten per E-Mail-Link, kostenpflichtig |
| PDF-Export | ja, in der Pro-Version mit Branding | ja, mit Logo | ja, ab Pro mit Branding | ja |
| Wohnungsgeberbestätigung | ja | keine Angabe | ja, ab Pro | keine Angabe |
| Stammdaten wiederverwenden | Objektverwaltung in der App | nein | ja, Objekte und Protokoll-Duplikate | keine Angabe |
| Teamarbeit | nein | nein | ja, im Verwaltungs-Plan | nein |
| Besonderheit | Vorher-Nachher-Foto-Vergleich, Vorabnahme, Export in 7 Sprachen, Vorlagen für DE, AT und CH | schlank und schnell, ohne Konto | abgeschlossene Protokolle sind schreibgeschützt | KI-Mängelerkennung auf Fotos, zusätzlich Prüfung der Nebenkostenabrechnung |
| Reife | Play Store 100+ Installationen, zuletzt 11.09.2026 aktualisiert | Play Store 10+ Installationen, zuletzt 01.09.2026 aktualisiert | Web-Anwendung, keine Nutzerzahlen veröffentlicht | Web-Anwendung, keine Nutzerzahlen veröffentlicht, Einzelperson ohne Handelsregistereintrag |
Stand: September 2026. Alle Angaben stammen von den Anbieterseiten und aus den App-Stores; die Tools wurden nicht kostenpflichtig nachgekauft.
Einmalkauf oder Abo: die Rechnung hängt an der Zahl der Übergaben
Der auffälligste Unterschied ist nicht funktional, sondern kaufmännisch. WohnungsCheck verlangt einmal 24,99 € (Premium) oder 49,99 € (Pro) und wirbt ausdrücklich damit, kein Abo zu sein. Domudox kostet 5 € oder 15 € im Monat zzgl. MwSt. und ist monatlich kündbar.
Für eine Vermieterin mit zwei Wohnungen und einem Mieterwechsel alle paar Jahre ist das eine schlichte Rechnung: Der Einmalkauf ist nach dem ersten Jahr günstiger und bleibt es. Wer dagegen zwölfmal im Jahr übergibt, zahlt bei Domudox im Pro-Plan 60 € plus MwSt. pro Jahr und bekommt dafür Stammdaten, Protokoll-Duplikate und Zugriff von jedem Gerät — Dinge, die auf einer reinen Handy-App schlicht fehlen.
Zwei Einschränkungen gehören dazu. Erstens sind die Gratisstufen enger, als sie klingen: WohnungsCheck begrenzt die freien Protokolle auf fünf Räume und zwei Personen je Seite, was bei einer Drei-Zimmer- Wohnung mit Keller und Balkon bereits knapp wird. Domudox zählt drei Protokolle pro Monat, nicht insgesamt — für einen einzelnen Mieterwechsel reicht der Starter-Plan also vollständig aus. Zweitens nennt ÜbergabePro als einziges Tool keine Preise: Der Play-Store-Eintrag weist In-App-Käufe aus, welche Funktion was kostet, erfährt man erst in der App.
Mietlex zieht die Grenze an anderer Stelle: Das erste Protokoll ist kostenlos, solange es ohne digitale Unterschrift auskommt. Sobald beide Seiten im Browser unterschreiben sollen, wird es kostenpflichtig — was genau das kostet, steht nicht auf der Website. Für Mieter, die den Zustand beim Auszug vor allem für sich selbst mit Fotos festhalten wollen, reicht die Gratisversion; das gemeinsam unterschriebene Protokoll ist der Teil, für den man zahlt.
Offline oder Browser: der Unterschied entscheidet sich im Keller
WohnungsCheck und ÜbergabePro sind Offline-Apps. Die Daten liegen lokal auf dem Gerät, ein Konto braucht man nicht, und der Anbieter sieht die Protokolle nie. WohnungsCheck nennt das „100 % offline” und speichert in einer lokalen Datenbank auf dem Telefon; ÜbergabePro gibt im Play Store an, keine Daten zu erheben und keine an Dritte weiterzugeben.
Domudox ist eine Web-Anwendung ohne Installation, die grundsätzlich eine Verbindung braucht. Der Anbieter schreibt, die App sei auf Bereiche mit schlechtem Empfang wie Keller vorbereitet und synchronisiere später nach. Das ist ein anderes Versprechen als echtes Offline-First — wer im Altbaukeller ohne Netz vor drei Zählern steht, sollte das vor der ersten echten Übergabe testen.
Mietlex ist ebenfalls eine Web-Anwendung und verlangt ein Konto. Einen Offline-Modus erwähnt der Anbieter nicht; wer Zähler im Keller ablesen muss, notiert die Stände im Zweifel zuerst auf Papier oder per Foto. Die Unterschrift läuft über einen Link, den beide Parteien per E-Mail bekommen — das spart die App-Installation beim Gegenüber, setzt aber Empfang in der Wohnung voraus.
Daraus folgt die jeweilige Kehrseite:
- Lokal (WohnungsCheck, ÜbergabePro): maximale Datensparsamkeit, aber das Gerät ist der einzige Aufbewahrungsort. Geht es verloren oder wird gewechselt, sind die Protokolle weg, sofern kein Backup existiert. WohnungsCheck bietet dafür einen Export als ZIP-Datei an.
- Cloud (Domudox, Mietlex): Zugriff von jedem Gerät, Protokolle bleiben nach einem Gerätewechsel erhalten, im Verwaltungs-Plan arbeiten mehrere Personen daran. Dafür liegen Fotos aus fremden Wohnungen bei einem Dienstleister — bei Domudox verschlüsselt auf deutschen Servern, bei Mietlex beim Datenbankdienst Supabase in der EU. Mietlex wertet die Fotos zusätzlich per KI aus und nennt in der Datenschutzerklärung nicht, welcher KI-Dienst das übernimmt.
In beiden Fällen gilt derselbe Rat wie bei jedem Protokoll-Tool: Das PDF gehört exportiert und in den eigenen Unterlagen abgelegt, nicht im Account des Anbieters. Drei Jahre später, wenn über einen Kratzer im Parkett gestritten wird, hilft kein gekündigtes Abo.
Funktionen, die den Unterschied machen
Beim Kern sind sich alle vier einig: Räume anlegen, Zustand und Mängel notieren, Fotos zuordnen, Zählerstände und Schlüssel erfassen, unterschreiben, PDF erzeugen. Interessant wird es an den Rändern.
WohnungsCheck hat die meisten Spezialfunktionen: Zählerstände lassen sich per Scanner oder Beleg-Foto erfassen statt abzutippen, es gibt eine Rauchmelder-Erfassung mit Soll- und Ist-Anzahl, über 120 vorgefertigte Prüfpunkte, ein Vorabnahme-Protokoll und einen Vorher-Nachher-Vergleich zwischen Einzug und Auszug per Foto-Slider. Praktisch ist außerdem der Export in sieben Sprachen — bei einem Mieter, der kein Deutsch spricht, erspart das die Diskussion darüber, was im Protokoll eigentlich steht. Vorlagen gibt es für Deutschland, Österreich und die Schweiz.
ÜbergabePro ist bewusst schlank: vordefinierte Standardräume mit Kommentarfeld, eigene Räume, Zählerstände für Strom, Wasser, Gas und Heizung, Schlüsselarten, Unterschriften beider Seiten, PDF mit Logo. Keine Stammdaten, keine Objektverwaltung, kein Konto. Wer einmal im Jahr eine Wohnung übergibt und nichts einrichten will, ist damit in zehn Minuten fertig.
Domudox denkt vom Bestand her statt von der einzelnen Übergabe. Ein „Objekt” wird einmal mit Räumen, Zählernummern, Schlüsseln und Personen angelegt; jedes neue Protokoll startet daraus. Bestehende Protokolle lassen sich duplizieren, sodass das Einzugsprotokoll beim Auszug als Vorlage dient — genau die Arbeitsweise, für die eine Handy-App zu wenig Struktur hat. Abgeschlossene Protokolle sind schreibgeschützt und lassen sich nachträglich nicht mehr ändern, was den Nachweiswert stärkt und zugleich bedeutet: Tippfehler kosten ein neues Protokoll.
Mietlex setzt auf künstliche Intelligenz: Man lädt Fotos der Räume hoch, die KI erkennt darauf Mängel und formuliert eine Beschreibung. Das spart Tipparbeit, ersetzt aber nicht den eigenen Blick — was die KI übersieht oder falsch benennt, steht sonst so im unterschriebenen Protokoll. Beide Seiten unterschreiben über einen E-Mail-Link im Browser, das Gegenüber braucht also keine App. Zählerstände fragt Mietlex laut eigener Checkliste mit Zählernummer ab, Schlüssel inklusive Nachschlüssel und Briefkasten. Über das Protokoll hinaus prüft der Dienst auch Nebenkostenabrechnungen auf Fehler — ein Angebot, das keines der anderen drei Tools hat.
Zählernummer nicht vergessen
Ein Punkt, an dem alle Übergabe-Tools unterschiedlich gut sind: Nicht jedes fragt neben dem Zählerstand auch die Zählernummer ab. In einem Mehrfamilienhaus mit einer Reihe baugleicher Zähler im Keller lässt sich ohne Seriennummer später nicht mehr belegen, welcher Zähler zur Wohnung gehörte. Wo das Feld fehlt, gehört die Nummer in das Kommentarfeld — und aufs Foto.
Für wen passt welches Werkzeug?
| Ihre Situation | Passendes Werkzeug |
|---|---|
| Eine einzelne Übergabe, kein Kauf gewünscht | Übergabeprotokoll auf mietkaution.org |
| Mieter, der beim Auszug den Zustand selbst dokumentieren will | Mietlex (erstes Protokoll ohne Unterschrift gratis), WohnungsCheck (Gratisstufe) oder ein Web-Tool |
| Mängel sollen per KI aus Fotos beschrieben werden | Mietlex |
| Gegenüber soll ohne App unterschreiben | Mietlex oder Domudox |
| Privater Vermieter mit ein bis fünf Wohnungen, kein Abo gewünscht | WohnungsCheck, Einmalkauf |
| Keller ohne Empfang, Zähler müssen vor Ort erfasst werden | WohnungsCheck oder ÜbergabePro |
| Schnell, ohne Konto, ohne Einrichtung | ÜbergabePro |
| Regelmäßige Mieterwechsel, Stammdaten sollen wiederverwendbar sein | Domudox |
| Hausverwaltung oder Maklerbüro mit mehreren Mitarbeitern | Domudox, Verwaltungs-Plan |
| Mieter spricht kein Deutsch, Protokoll soll zweisprachig sein | WohnungsCheck, Pro-Version |
| Übergabe soll im selben System liegen wie Mietvertrag und Abrechnung | Hausverwaltungssoftware mit Übergabemodul |
Was keines der vier Tools übernimmt
Die Übergabe ist dokumentiert, das PDF verschickt — und dann hört jedes dieser Werkzeuge auf. Mietlex geht mit der Nebenkostenprüfung zwar einen Schritt weiter, die Kaution selbst bleibt aber auch dort außen vor. Die Fristen für die Kautionsabrechnung, die Frage, welcher der protokollierten Mängel überhaupt einen Einbehalt rechtfertigt, und die Rückzahlung selbst laufen außerhalb der App weiter. Das ist keine Schwäche der Produkte, sondern die Grenze der Kategorie: Die Kaution liegt nach § 551 BGB auf einem getrennten Konto, und was von dort zurückfließt, entscheidet kein Protokollformular.
Der Weg nach der Übergabe führt deshalb weiter über Rückzahlung der Mietkaution für Fristen und zulässige Abzüge und über Wohnungsübergabeprotokoll für die inhaltliche Checkliste, die in jedes dieser Tools eingetippt werden will.
Unser eigenes Werkzeug: kostenlos, ohne Anmeldung
Nicht jede Übergabe rechtfertigt einen Kauf oder ein Abo. Für den Normalfall — eine Wohnung, ein Einzug oder ein Auszug — betreiben wir ein kostenloses Web-Tool, das in fünf Schritten durch das Protokoll führt: Basisdaten, Räume, Zählerstände, Zusammenfassung, Unterschriften. Fotos lassen sich hinterlegen, am Ende steht ein PDF zum Herunterladen. Ein Konto wird nicht angelegt, entwickelt und gehostet wird in Deutschland.
Übergabeprotokoll kostenlos erstellen
Web-Tool von mietkaution.org — fünf Schritte vom Raum bis zur Unterschrift
- Kostenlos und ohne Anmeldung
- Räume, Zählerstände, Fotos und Unterschriften in einem Durchgang
- Fertiges PDF zum Herunterladen und Weitergeben
- Für Einzug und Auszug, für Mieter und Vermieter
- Entwickelt und gehostet in Deutschland
Wer regelmäßig übergibt, mehrere Objekte verwaltet oder im Team arbeitet, stößt damit irgendwann an eine Grenze — genau dort fangen WohnungsCheck, ÜbergabePro, Domudox und Mietlex an, sich zu lohnen.
Fazit
Einen Gesamtsieger gibt es nicht, weil die vier unterschiedliche Fragen beantworten.
WohnungsCheck ist für private Vermieter die runde Lösung: einmal bezahlt, offline nutzbar, mit den meisten Zusatzfunktionen der vier — Zähler-Scanner, Vorher-Nachher-Vergleich, mehrsprachiger Export. Wer kein Abo will, ist hier richtig.
ÜbergabePro ist die schnellste Wahl für genau eine Übergabe ohne Einrichtungsaufwand. Der Preis der Vollversion ist allerdings nicht öffentlich, und mit bislang wenigen Installationen ist die App noch sehr jung — wer sich darauf einlässt, sollte den PDF-Export früh testen.
Domudox ist das einzige der vier, das mit dem Bestand wächst: Objekte mit Stammdaten, Protokoll-Duplikate, Wohnungsgeberbestätigung auf Knopfdruck, Teamzugriff. Der Preis dafür ist ein laufendes Abo und die Abhängigkeit von einer Internetverbindung.
Mietlex ist das Werkzeug aus Mietersicht: KI-Mängelerkennung auf Fotos, Unterschrift per E-Mail-Link und dazu eine Nebenkostenprüfung. Preise für das unterschriebene Protokoll nennt der Anbieter nicht, und hinter dem Dienst steht bislang eine Einzelperson ohne eingetragene Firma — wer ihn nutzt, sollte das PDF sofort exportieren und die KI-Beschreibungen vor dem Unterschreiben selbst gegenlesen.
Und für die einzelne Übergabe im Jahr bleibt der einfachste Weg das kostenlose Web-Tool ohne Kauf und ohne Konto.
Häufige Fragen
Brauche ich für ein Übergabeprotokoll überhaupt eine App?
Nein. Für das Übergabeprotokoll gibt es keine Formvorschrift, Papier genügt. Eine App löst drei praktische Probleme: Fotos landen direkt beim richtigen Raum, der Zählerstand wird beim Ablesen eingetippt statt später aus der Erinnerung, und beide Seiten unterschreiben noch in der Wohnung. Für eine einzelne Übergabe im Jahr reicht ein kostenloses Web-Tool oder die Gratisstufe einer App.
Was kosten WohnungsCheck, ÜbergabePro, Domudox und Mietlex?
WohnungsCheck ist ein Einmalkauf: drei Protokolle gratis, Premium 24,99 €, Pro 49,99 €, kein Abo. Domudox ist ein Abo: Starter kostenlos mit drei Protokollen pro Monat, Pro 5 € und Verwaltung 15 € im Monat, jeweils zzgl. MwSt. und monatlich kündbar. ÜbergabePro ist im Store kostenlos und arbeitet mit In-App-Käufen, deren Preise der Anbieter nicht öffentlich nennt. Bei Mietlex ist das erste Protokoll ohne digitale Unterschrift kostenlos; Protokolle mit Unterschrift beider Seiten kosten Geld, einen Preis nennt die Website nicht.
Welches der vier Tools funktioniert ohne Internet?
WohnungsCheck und ÜbergabePro sind echte Offline-Apps: Die Daten liegen auf dem Gerät, eine Verbindung wird nicht gebraucht. Domudox läuft im Browser und braucht grundsätzlich Internet, ist laut Anbieter aber auf Empfangslücken wie Kellerräume vorbereitet und synchronisiert später nach. Mietlex ist ebenfalls eine Web-Anwendung mit Konto; einen Offline-Modus nennt der Anbieter nicht. Für das Ablesen von Zählern im Keller ist das der wichtigste Unterschied der vier.
Wer generiert die Wohnungsgeberbestätigung mit?
Sowohl WohnungsCheck als auch Domudox erzeugen die Wohnungsgeberbestätigung nach § 19 BMG aus den Protokolldaten; bei Domudox gehört sie erst ab dem Pro-Plan dazu. ÜbergabePro und Mietlex nennen diese Funktion nicht. Ohne die Bestätigung kann sich der neue Mieter nicht beim Einwohnermeldeamt anmelden, bei einem Einzug spart die Kopplung an das Protokoll also ein zweites Formular.
Wo liegen meine Daten und Fotos?
Bei WohnungsCheck und ÜbergabePro ausschließlich lokal auf dem Smartphone oder Tablet; wer das Gerät verliert oder wechselt, braucht ein eigenes Backup. Domudox speichert auf Servern in Deutschland und überträgt verschlüsselt, dafür sind die Protokolle von jedem Gerät und im Team erreichbar. Mietlex nutzt laut Datenschutzerklärung den Datenbankdienst Supabase mit Servern in der EU und verarbeitet hochgeladene Fotos per KI, ohne den KI-Dienstleister zu benennen. In allen Fällen gilt: Das fertige PDF gehört exportiert und außerhalb des Tools gesichert.
Welches Tool passt für eine Hausverwaltung mit vielen Einheiten?
Domudox, weil es als einziges der vier Objekte mit Stammdaten zentral anlegt, Protokolle dupliziert und im Verwaltungs-Plan mehrere Mitarbeiter gemeinsam arbeiten lässt. WohnungsCheck verwaltet zwar mehrere Objekte, bleibt aber an ein Gerät gebunden. ÜbergabePro und Mietlex sind auf die einzelne Übergabe zugeschnitten, Mietlex zudem ausdrücklich auf Mieter.
Quellen
- Primärquelle WohnungsCheck – Produktseite mit Funktionsumfang und Preisstufen — Cedrik Sikora, geprüft 09/2026
- Primärquelle Übergabe-App: WohnungsCheck im Google Play Store — Stand 11.09.2026
- Primärquelle ÜbergabePro – Produktseite des Anbieters — IT-Bruderhofer, geprüft 09/2026
- Primärquelle ÜbergabePro im Google Play Store (Funktionen, Datensicherheit, In-App-Käufe) — Stand 01.09.2026
- Primärquelle Domudox – Preise und Leistungsumfang der Pläne — Domudox, geprüft 09/2026
- Primärquelle Mietlex – Übergabeprotokoll: Funktionen und Preismodell — Mietlex, geprüft 09/2026
- Primärquelle Mietlex – Datenschutzerklärung (Datenbankdienst, KI-Verarbeitung) — Mietlex, geprüft 09/2026
- Primärquelle § 551 BGB – Begrenzung und Anlage von Mietsicherheiten — Bundesministerium der Justiz
- Primärquelle § 19 BMG – Mitwirkung des Wohnungsgebers — Bundesministerium der Justiz
Preise und Funktionsumfang sind Anbieterangaben und können sich jederzeit ändern; die kostenpflichtigen Stufen wurden nicht nachgekauft. Stand der Angaben: September 2026.