Notargebühren
Notargebühren sind Kosten für notarielle Leistungen, die nach dem Gebührenverzeichnis für Notare (GNotKG) berechnet werden — abhängig von Art und Wert der jeweiligen Transaktion. Bei Immobiliengeschäften liegen die Kosten typischerweise bei rund 1,5 % des Kaufpreises.
Bezug zur Mietkaution
Im Kontext der Mietkaution fallen Notargebühren vor allem an, wenn die Kaution über ein Notaranderkonto verwaltet wird. Dabei agiert der Notar als Treuhänder und stellt sicher, dass Gelder erst bei Erfüllung der vertraglichen Bedingungen freigegeben werden.
Kostenfaktoren
- Höhe der hinterlegten Kautionssumme
- Arbeitsaufwand des Notars
- Gesetzliche Vorgaben zur Transparenz der Gebühren
Wichtig: Die Kosten liegen meist höher als bei einem klassischen Mietkautionskonto, bieten dafür aber eine zusätzliche notarielle Absicherung.
Praktische Empfehlung
Mieter und Vermieter sollten die Kostenverteilung klären, bevor ein Notaranderkonto eingerichtet wird — wer die Gebühren trägt, hängt von der individuellen vertraglichen Vereinbarung ab.