Während man als Vermieter lediglich einen relativ engen Korridor im Mietrecht erhält, wenn es um die Anlage der Mietkaution geht so sind die Möglichkeiten für den Mieter wesentlich vielfältiger. Trotzdem ist nicht alles erlaubt und gewisse Regeln gilt es ebenfalls bei der Einrichtung der Mietsicherheit als Mieter zu beachten.

Grundsätzlich gilt: Die Mietkaution erfordert immer eine vorherige Absprache zwischen Mieter und Vermieter. Nur wenn sich beide verständigt haben, welche Art der Mietkaution funktioniert, sollte zur Tat geschritten werden um diese einzurichten. Je nach Vermieter und Wohnungssituation gibt es hierzu bereits konkrete Vorgaben und Vorstellungen, häufig geht es jedoch schlicht darum eine Sicherheit zu hinterlegen – in diesen Fällen gilt es zunächst einmal zu wissen, was es für Optionen gibt.

Welche Optionen gibt es als Mieter die Mietsicherheit zu leisten?

Die Bandbreite der Optionen als Mieter ist vielfältig, so gibt es grundsätzlich 3 Arten der Mietsicherheit:

  • Die Bürgschaft (Privat, Bank, Versicherung)
  • Das Konto (Ein einfaches Girokonto oder Kontoauszug reicht nicht aus)
  • Das Depot (Selbst verwaltet oder als Managed Depot)

Viele Mieter entscheiden sich heute immer noch für das Mietkautionskonto, da es bei Vermietern aufgrund der Historie ein hohes Ansehen hat. Das Geld ist im Schadensfall für den Vermieter sofort verfügbar, ohne wenn und aber.

Ein einfaches Girokonto oder ein schlichter Kontoauszug funktioniert leider nicht für das Mietkautionskonto, da der Vermieter darauf im Schadensfall Zugriff haben muss. Daher benötigt man ein Sparkonto, welches verpfändet werden kann.

Bürgschaft

Die Besonderheit bei der Bürgschaft liegt darin, dass die eigentliche Kautionssumme bei Mietbeginn nicht hinterlegt werden muss, im Schadensfall jedoch dann aufgebracht werden muss. Die Bürgschaft gibt es in 3 Arten:

  • Als private Bürgschaft, auch häufig als Elternbürgschaft bekannt. In diesem Fall bürgt eine Privatperson für den Mieter – in den meisten Fällen selbstschuldnerisch und ohne Recht auf Einrede der Vorausklage.
  • In Form einer Bankbürgschaft, oder auch als Mietaval, Bankaval oder Avalkredit bekannt. Der Mieter zahlt hierfür eine jährliche Servicegebühr von 1-4% der Kautionssumme und hat im Schadensfall ebenfalls die Kaution gegenüber der Bank zu begleichen.
  • Als Mietkautionsversicherung, auch als Mietkautionsbürgschaft oder Mietbürgschaft, Kautionsschutzbrief, Kautionspolice oder Kautionsversicherung bekannt. Die Gebühren rangieren zwischen 3-6% der Kautionssumme pro Jahr – im Schadensfall muss die Kaution gegenüber der Versicherung beglichen werden.

Kautionskonto

Das Kautionskonto, Kautionssparbuch oder Mietkautionskonto ist die populärste Möglichkeit der Mietkautionshinterlegung. Hierbei wird die Mietkaution auf ein Sparbuch überwiesen, entweder auf einmal oder in 3 Raten und dieses dem Vermieter verpfändet. Der Vermieter erhält eine Verpfändungserklärung und kann jederzeit die Kaution mit dieser Erklärung nutzen, sofern er ein berechtigtes Interesse hat.

Kautionsdepot

Das Kautionsdepot wird immer populärer aufgrund der Niedrigzinsphase – dieses gibt es in zwei Ausführungen: Selbst verwaltet oder als Managed Depot bzw. Robo-Advisor. Verwaltet man als Mieter selber das Depot, so gilt es sich selbstständig um den Kauf von geeigneten Fonds zu kümmern. Bei einem Managed Depot werden aufgrund einer zuvor definierten Anlagestrategie Fondsanteile gekauft und dieses an den Vermieter verpfändet.

Mietkaution Vergleich

Alle Mietkaution Möglichkeiten können direkt mit dem Kautionsrechner verglichen werden:

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Der Mietkautionsvergleich ermöglicht es die verschiedenen Optionen im Vergleich zu betrachten und für sich als Mieter eine Entscheidung zu treffen, welche Option für die Mietkaution (in Absprache mit dem Vermieter) am Besten funktioniert.

Verpfändungserklärung oder Bürgschaftserklärung ist immer notwendig

Unabhängig von der Auswahl der Mietkaution – um eine Mietsicherheit rechtssicher zu hinterlegen wird entweder eine Verpfändungserklärung oder eine Bürgschaftserklärung (auch Bürgschaftsurkunde genannt) benötigt. Nur mit diesem Dokument ist für den Vermieter gewährleistet im Falle des Falles an die Kautionssumme zu kommen und diese für den Schaden zu verwenden.

Eine Verpfändungserklärung gibt es bei den Banken und Versicherungen, die ein Kautionsprodukt anbieten, die Bürgschaftsurkunde wird häufig als PDF-Datei oder per Post zugeschickt, nachdem die Mietkautionsversicherung abgeschlossen wurde.

Ein Verlust der Urkunde oder der Erklärung bedeutet häufig zusätzliche Gebühren um diese erneut auszustellen und variieren je nach Bank und Versicherungen zwischen 5€ und 30€.

Empfehlungen auf mietkautionskonto.info

Die Mietkaution wird häufig innerhalb einer wahren Rush-Hour kurz vor dem Umzug in die neue Wohnung eingerichtet. Es gilt eine kluge finanzielle Entscheidung zu treffen, die häufig für mehrere Jahre des Mietverhältnisses bestehen bleibt.

Wenn man als Mieter die Möglichkeit hat die Mietkaution selber einzurichten, so gibt es zwei Produkte, die aufgrund Ihrer Einfachheit und Nützlichkeit häufiger auf mietkautionskonto.info nachgefragt werden:

  1. Aufgrund der Niedrigzinsphase suchen immer mehr Mieter eine Möglichkeit die relativ hohe Mietkaution gewinnbringend anzulegen. Growney macht dies mit einem ETF-Fonds Kautionsdepot so einfach wie es bisher nicht möglich war. Aufgrund der digitalen Prozesse ist die Kaution innerhalb kürzester Zeit eingerichtet – lediglich die Verpfändung erfordert etwas mehr Aufwand, der durch eine voraussichtliche höhere Rendite entlohnt wird
  2. Das seit Jahren bekannte und beliebte Kautionskonto bei der DKB wird sowohl von Mietern als auch Vermietern für die digitalen Lösungen geschätzt. Vom Antrag, über das Video-Ident Verfahren bis hin zur Verpfändung im Onlinebanking ist dies einfach und unkompliziert vom Sofa zu Hause machbar. Insbesondere für kürzere Mietverhältnisse unter 3-4 Jahren eignet sich dieses Konto, sowohl für Mieter als DKB Mietkautionskonto als auch für Vermieter im Rahmen des DKB Vermieterpaketes.

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